Bad Hersfeld. Der Neubau des Bettenhauses Ost am Klinikum Bad Hersfeld macht gute Fortschritte. Nach ziemlich genau fünf Monaten Bauzeit ist der Rohbau fertiggestellt. Die Ausstattung der Küche im ersten Untergeschoss hat bereits begonnen. Am Freitagnachmittag wird für den Neubau Richtfest gefeiert.
Neben der Küche im ersten Untergeschoss und den dazugehörigen Funktionsräumen im zweiten Untergeschoss wird auf der Erdgeschossebene eine neue Interdisziplinäre Aufnahmestation eingerichtet. Hier sollen künftig die Patientinnen und Patienten des Hauses erstversorgt werden, um dann von dort aus den weiteren Weg durch das Klinikum vorzubereiten.
Über dieser Station, im ersten Obergeschoss, befindet sich die Intermediate-Care-Station, die Patienten aufnehmen soll, die zwar nicht mehr beatmungspflichtig sind, die aber auch noch nicht von den Allgemeinstationen versorgt werden können.
In den weiteren Geschossen sind dann ganz normale Pflegestationen mit Zwei-Bett-Zimmern untergebracht. Dorthin sollen dann Stationen aus dem bisherigen Bettenhaus Ost umziehen. Die alten Bettenhäuser sind inzwischen über50 Jahre alt. Was damals als moderner Standard galt – Dreibettzimmer und Toiletten auf jeder Etage – sorgt inzwischen immer wieder für Verärgerung bei den Patienten.
Für dieses Projekt gelang es in enger Abstimmung mit dem Hessischen Sozialministerium aus dem Konjunkturprogramm des Bundes fünf Millionen Euro für einen Küchenneubau nach Bad Hersfeld zu holen. Außerdem erklärte sich das Land Hessen bereit, aufgrund der hohen Patientenzahlen des Klinikums weitere 70 Krankenhausbetten zu finanzieren und diese Baumaßnahme mit insgesamt 7,5 Millionen Euro zu unterstützen. (red)



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