201.09.1001.09.10|Bad Hersfeld|
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Hersfeld-Rotenburg. Rauchmelder retten Leben. Mit dieser Feststellung appelliert Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten an alle Haushalte, ihre Wohnungen mit Rauchmeldern auszustatten. Nur in jeder fünften Wohnung im Kreis Hersfeld-Rotenburg gibt es derzeit Rauchmelder, schätzt Weingarten.

Erst zum 31. Dezember 2014 werden die Rauchmelder in Hessen überall Pflicht. Bis dahin müssen alle Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Dabei ist es egal, wie alt die Gebäude sind.
Die hessische Bauordnung schreibt die Rauchmelder für alle Wohnungen vor. Seit dem Jahr 2005 gilt diese Pflicht bereits für Neubauten.
„Jeden Monat verunglücken in Deutschland etwa 40 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden“, erläutert Weingarten: „Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung.“
Zwei Drittel aller Brandopfer werden laut Weingarten nachts im Schlaf überrascht: „Brandtote sind Rauchtote.“ Tagsüber könne ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden. Nachts dagegen schlafe auch der Geruchssinn, erklärt der Elektromeister: „Die Opfer werden im Schlaf überrascht, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.“
HINTERGRUND/SEITE 2
Von Manfred Schaake
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In der Ortsdurchfahrt von Wabern-Niedermöllrich, in beiden Richtungen.
In Löhnberg, wenn sie in Richtung Weilburg fahren, in Höhe einer Pizzaria.
In Philippstal, auf der Rathausstraße, bin beide Richtungen in Höhe eines Supermarktes
In Frankfurt, auf der Mainzer Landstraße, stadteinwärts, unter einer Autobahnbrücke.