Hersfeld-Rotenburg. Eine Pipeline zur Lösung des Salzabwasser-Problems von Kali und Salz ist notwendig. Darüber war sich der Kreistag am Montagabend einig. Das Gremium fordert das Unternehmen deshalb einstimmig auf, der Empfehlung des Runden Tisches „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ zu folgen und umgehend mit der Planung einer Fernleitung zu beginnen sowie ein umsetzbares Konzept vorzulegen. Eingeleitet werden solle die Salzlauge an einem ökologisch verträglichen Punkt im Bereich der Nordsee.

Blick auf die Werksanlagen von Hattorf, Werk Werra der K+S , in Röhrigshof. Archivfoto: Hartmann/nh
Ausdrücklich bekannten sich alle Redner zum hessischen Kali-Bergbau an den drei Standorten Heringen, Philippsthal und Neuhof mit über 5000 Beschäftigten. Wirtschaftliches Handeln und der nachhaltige Umgang mit der Natur sollten in Einklang gebracht werden.
Von Gudrun Schankweiler-Ziermann



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