Hersfeld-Rotenburg. Ein nachgewiesener Fall des neuen Schmallenberg-Virus und fünf gemeldete Verdachtsfälle bei Schafen aus dem Landkreis sind nur die Spitze eines Eisberges.
Diese Botschaft brachte am Donnerstagabend Amtstierarzt Dr. Thomas Berge vom Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Landkreis den Ortslandwirten aus dem gesamten Kreis mit ins Friedloser Bürgerhaus.
Berge wies die Halter von Kühen darauf hin, dass ein Nachlassen des Milchflusses, Fieber, unerklärlicher Durchfall bei Kühen oder Missbildungen an Kälbern Anzeichen der Virusinfektion sein könnten. Der Amtstierarzt bat um Meldung. Im Landkreis werden momentan noch 7 000 Kühe gehalten. (kh)



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