Schritte gegen Absaufen der Atomgrube verlangt: Asse-Lauge in die Nordsee?
Hannover/Kassel. Bürgerinitiativen am Atommülllager Asse sind mit dem Vorschlag einer Entsorgung der in das Bergwerk eindringenden Lauge in der Nordsee auf offene Ohren gestoßen. „Der Vorschlag ist interessant“, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Konkrete Pläne gebe es aber nicht.

Atommüll-Fasslager in der Asse, aufgenommen 1978. Foto: Helmholtz Zentrum München/dapd
Der größte Teil des salzgesättigten Wassers, der laut BfS ohne Kontakt zum Atommüll nur aus der Grubenluft leicht mit Tritium belastet ist, wird derzeit noch in das K+S-Bergwerk Mariaglück bei Höfer (Landkreis Celle) gebracht. Der Vertrag mit dem Kasseler Konzern läuft aber aus. Ende 2013, hatte es im März bei K+S geheißen, werde Mariaglück wohl geflutet sein. (wrk)
Quelle:
HNA Onlinezurück zur Übersicht: Hessen