Ministerium verrechnet sich: Schnitt der Abi-Noten nicht verbessert
Wiesbaden. Ausgerechnet im für die Schulen zuständigen Kultusministerium mangelt es an Rechenkünsten: Ende Juli hatte das Ministerium noch stolz verkündet, dass sich der Notendurchschnitt des Abiturjahrgangs 2012 auf 2,37 verbessert habe.
Am Montag musste die Behörde zugeben: falsch gerechnet. Der Notendurchschnitt habe tatsächlich so hoch wie 2011 gelegen, also bei 2,43. Grund: Ursprünglich waren die addierten Noten durch die Zahl aller Prüflinge - also auch der durchgefallenen - geteilt worden.
Quelle:
HNA Onlinezurück zur Übersicht: Hessen