Für die Zukunft planen

Fensterhersteller haben sich gerade in den vergangenen Jahren intensiv mit der Entwicklung energiesparender Fenstersysteme beschäftigt und dabei auf messbare Erfolgsergebnisse Wert gelegt.

Die Profile für diese Systeme bestehen aus einem faserverstärkten High-Tech-Werkstoff, damit lassen sich extrem gute Wärmedämmwerte und eine maximale Stabilität erzielen. Die besondere Profilkonstruktion von solchen Fenstern kann auf eine Stahlarmierung verzichten, somit entfällt eine Wärmebrücke. In die Profile mit einer Bautiefe von 86 Millimeter können zusätzlich dämmende Styropor-Elemente integriert werden, die den Wärmeschutz weiter erhöhen – bis hin zum Passivhausstandard. Es ist für die Gebäudebesitzer wichtig, sich bei den energetischen Modernisierungsmaßnahmen nicht am heutigen Stand, sondern an den bereits feststehenden künftigen Verschärfungen der Energieeinsparverordnung zu orientieren, die dazu beitragen sollen, den Energieverbrauch ab 2012 um weitere 30 Prozent zu senken. So werden in der novellierten Energieeinsparverordnung 2009 ein Uw-Wert der Fenster von 1,3 W/(m2K) vorgeschrieben. Diese Grenzwerte gelten dabei für die Sanierung in Bestandsgebäuden und beim Bau von Neubauten. Bisher war der Grenzwert für den Fenstertausch in Bestandsgebäuden bei Uw 1,7 W/(m2K) festgelegt.

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