Geometrische Formen: Den Wintergarten gestalten

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Skulpturen in auffälligen Farben sind im Winter ein Hingucker im Garten. Foto: BGL

So ein Garten ohne Blätter und Blüten kann ganz schön langweilig aussehen. Hobbygärtner müssen sich aber nicht damit begnügen, den Winter über aufs Leere zu blicken: Sie können Hecken und Skulpturen in den kalten Monaten zum Blickfang machen.

Die meisten Blumen sind verblüht, die Blätter heruntergefallen: Besondere Formen und Skulpturen kommen im Garten nun besonders gut zur Geltung. Hecken und Formgehölze haben im Winter ihren großen Auftritt. So können Hobbygärtner zum Beispiel einen klassisch symmetrischen Garten anlegen, indem sie Kugeln, Würfel, Pyramiden oder Säulen paarweise pflanzen, rät der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Bad Honnef. Sie dienen als Rahmen für Sitzecken, Beete oder Wege.

Hecken aus Rotbuche, Eibe oder Kirchlorbeer trennen verschiedene Bereiche des Gartens optisch voneinander ab. Eindrucksvoll wirkten Torbögen aus Formgehölzen, empfiehlt der BGL. Durch das Pflanzen von Hecken würden außerdem Rückzugsorte geschaffen für empfindliche Pflanzen, da sie diese gegen Wind abschirmen. Schön sei, geometrische Elemente in Gruppen anzuordnen, zum Beispiel Buchsbaumkugeln in verschiedenen Größen. Um die Symmetrie aufzubrechen, eignen sich fließenden Formen wie kleine Hügellandschaften.

Skulpturen peppen den Wintergarten ebenfalls auf, zum Beispiel in Verbindung mit Brunnen, Wasserspielen oder Teichen. Eine auffällige Farbe wie Orange schafft Kontraste - genau wie eine unerwartete Form. Außerdem entstehe durch verschiedene Materialien und Strukturen von Pflanzen und Skulpturen Spannung: So passe eine rostige Metallfigur auf einen weichen Rasen oder eine verschlungene Holzfigur zwischen geradlinig geschnittene Hecken. Mit etwas Beleuchtung kommen die Kunstwerke auch im Dunkeln noch zur Geltung.

dpa/tmm

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