Tipps für den Wintergartenbau

Wintergarten als erweitertes Wohnzimmer

Der Wintergarten ist für viele eine kleine Erholungsoase in den eigenen vier Wänden, wo man in der dunklen Jahreszeit Licht tanken und sich im Sommer bei Regen und Gewitter aufhalten kann. Wer über den Anbau eines Wintergartens nachdenkt, muss aber einiges bedenken.

Zum einen ist der Bau genehmigungspflichtig. Man sollte also unbedingt bei der Behörde die entsprechenden Genehmigungen einholen, bevor es losgeht, denn wird ohne einen solchen Bescheid gebaut, kann das mitunter kostspielige Folgen haben: Unter Umständen kann die Behörde den Abriss des Schwarzbaus veranlassen. Baut man nah an der Grundstücksgrenze, sollte man darüber hinaus das Einverständnis der Nachbarn einholen.

Bevor der Bau beginnt, muss man sich darüber im Klaren sein, auf welche Weise man den Wintergarten nutzen möchte: Handelt es sich hierbei um zusätzlichen Wohnraum, ist eine andere Ausstattung nötig als wenn er lediglich ein Winterdomizil für Pflanzen sein soll. Auch die Lage des Wintergartens muss bedacht werden: Anbauten an der Nordseite des Hauses brauchen vor allen Dingen eine gute Heizung, wohingegen jene an der Südseite vor allem über ausreichend Sonnenschutz und eine gute Belüftungsanlage verfügen sollten – ansonsten kann der Wintergarten schnell zur Sauna werden!

Auch bei der Verglasung sollte man nicht sparen, da eine hochwertige Isolierung des Wintergartens maßgeblich daran beteiligt ist, Heizkosten zu sparen. Den Bau sollte man am besten einem Fachmann überlassen, denn die Aufgaben, die es zu bewältigen gilt, sind vielfältig. So müssen nicht nur Isolierungen vorgenommen, sondern auch Stromkabel verlegt werden, und idealerweise wird gleich eine Fußbodenheizung eingebaut.

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