Die HZ wettet gegen Hauneck und Haunetal!

Wetten, dass es keine je 30 Bürger und Bürgerinnen von Hauneck und Haunetal schaffen, aus einer Hersfelder Zeitung in 15 Minuten Papierschiffchen zu falten/basteln, es auf der Haune auf große Fahrt zu schicken und in diesem Zeitfenster auch noch als Chor aufzutreten. Denn zusätzlich zum „Stapellauf” müssen die Wettgegner in dieser Zeit beweisen, dass sie auch singen können.

Bürgermeister Müller

Zu der Melodie des volkstümlichen Seemannsliedes „Wir lagen vor Madagaskar...” haben Mitarbeiter der HZ einen neuen Text gedichtet, den sowohl die Haunecker als auch die Haunetaler als Chor vortragen müssen. So lautet jedenfalls die Wette, mit der die Hersfelder Zeitung am Dienstag, dem 31. Mai, erst gegen die Haunecker antritt und eine Stunde später gegen die Haunetaler. Treffpunkt ist in Oberhaun um 15 Uhr vor dem Bahnübergang, in Neukirchen um 16 Uhr an der Holzheimer Brücke.

Bürgermeister Pressmann

Schaffen es die jeweils mindestens 30 Teilnehmer in der vorgegebenen Zeit diese Aufgaben zu erfüllen, hat die Heimatzeitung die Wette verloren. Der Wetteinsatz: je 150 Euro, die an Ort und Stelle in Hauneck für den Kindergarten Villa Kunterbunt (Unterhaun) und in Haunetal für die Kinderkrippe Kirchenmäuse (Neukirchen) gespendet werden. Wettpaten sind die beiden Bürgermeister Harald Preßmann und Hein-Peter Möller, die dagegen halten und natürlich ebenfalls einen Einsatz bringen müssen: Wenn Hauneck seine Wette verliert, wird Preßmann als Werber auf der Gewerbeausstellung am 28. August auftreten und die Hersfelder Zeitung für zwei Stunden verkaufen. Sein Kollege Möller absolviert eine Jungfernfahrt auf der Haune. Zusammen mit dem erfahrenen Kapitän Alois Wörndl vom Haunehof wagt er sich am 31. Mai an der Neukirchener Mühle zum ersten Mal in ein Kanu und paddelt die Haune abwärts bis zur Holzheimer Brücke. Möller unternimmt die Haunefahrt an diesem Tag auf jeden Fall, auch wenn er die Wette gewinnen sollte.

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