Der Bestatter gibt Hilfestellungen

Vorsorge für den Todesfall entlastet die Angehörigen

Eine Vorsorge für den Fall des Todes bedeutet eine wichtige Entlastung der Hinterbliebenen sowie die Möglichkeit, den Ablauf der Beisetzung nach eigenen Vorstellungen zu planen. Der Bestatter ist bei der Planung behilflich.

Alle persönlichen Wünsche sollten schriftlich festgehalten werden. Bei mündlichen Absprachen besteht die Gefahr, dass diese leicht vergessen werden oder die Vertrauensperson nicht erreichbar ist. Man schreibe seine Wünsche über die Durchführung der Bestattung nicht ins Testament. Da dieses in den meisten Fällen erst nach dem Begräbnis geöffnet wird, können eigene Wünsche nicht mehr berücksichtigt werden. Insbesondere für Alleinstehende nimmt der Bestatter im Rahmen einer Vorsorgeversicherung ihre Wünsche entgegen, speichert diese und handelt im Ablebensfall nach ihren Vorstellungen.

Wenn man sicher gehen will, dass die Bestattung genau nach eigenen Wünschen erfolgt, kann man dem Bestatter bereits zu Lebzeiten einen Auftrag erteilen. In diesem werden die Vorstellungen genau festgehalten. So kann man sicher sein, dass man, auch wenn keine Angehörigen vorhanden sind, nach eigenen Vorstellungen in dem selbst angegebenen Familiengrab bestattet wird. Ein Todesfall bedeutet immer auch eine finanzielle Belastung für die Hinterbliebenen. Eine Bestattung kostet üblicherweise zwischen 3500 und 4500 Euro (inklusive der Friedhofsgebühren).

Der Abschluss einer Bestattungsvorsorge nimmt den Angehörigen diese Kosten ab. Außerdem sorgt eine entsprechende Versicherung dafür, dass dieses Geld nicht in den Nachlass fällt und tatsächlich für die Bestattung verwendet wird. Durch eine auf die Bedürfnisse des Ablebens und der Bestattungsdurchführung speziell abgestimmte Vorsorge werden den Hinterbliebenen die Entscheidung sowie die Sorge um die Durchführung der Bestattung und deren Kosten abgenommen.

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