Verschlüsselung von Daten zentrales Thema auf der CeBIT – Internet zum Anziehen

Big Data als großes Thema

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Big Data, Social Business, Mobile, Cloud und mehr waren die wichtigsten Themen auf der Cebit 2014.

Daten einfach nur auf der eigenen Festplatte abzulegen, ist längst nicht mehr zeitgemäß. Alles muss ständig und von überall verfügbar sein - ob vom Notebook, Smartphone oder Tablet-PC. Dabei darf die Datensicherheit aber nicht zu kurz kommen. Datability, Big Data und IT-Security waren die großen Themen auf der CeBIT 2014 in Hannover.

Sie alle beschäftigen sich damit, wie die immer größer werdenden Datenmengen in Betrieben und Privathaushalten effektiv, sicher und kostengünstig verwaltet werden können.

Ahnungslose Nutzer

Dabei wurde einmal mehr demonstriert: Das größte Risiko sitzt oft vor dem Computer. Ahnungslose Nutzer - auch ganze Betriebe - öffnen Datenfischern durch sorglosen Umgang mit ihren Computern Tür und Tor. Vor dem Hintergrund der NSA-Ausspähaffäre war das Thema Datenschutz und der verantwortungsbewusste Umgang mit den großen Datenströmen eindeutiger Schwerpunkt. So gibt es etwa eine Sicherheitssoftware für Geräte mit Android-Betriebssystem. Das Programm bietet die Option, die eingelegte SD-Karte aus der Ferne zu löschen. Darüber hinaus speichert die Sicherheitslösung auf Wunsch den aktuellen Gerätestandort, erstellt mit der Kamera Schnappschüsse oder sendet zuvor definierte Meldungen auf den Bildschirm. Die gesamte Diebstahlkontrolle lässt sich über eine Internetseite verwalten. Auf der CeBIT wurde auch gezeigt, wie nicht nur Mobiltelefone, sondern auch Festnetzgeräte und Telefonanlagen vor Abhörattacken geschützt werden können. IT-Technologie in Autos Die bewusste Inszenierung der Messe als Netzwerk-Plattform der Entscheider wurde durch die Präsentation von Produktneuheiten ergänzt. So wurde in Hannover mit einem Konzeptfahrzeug demonstriert, wie IT-Technologie künftig immer stärker in anderen Lebensbereichen eine Rolle spielen wird.

Intelligentes Werkzeug

Ein Trend war das „Internet zum Anziehen“: Die sogenannten „Wearables“ machen das Web tragbar und bezeichnen Jacken, Brillen oder Uhren und andere Messegeräte mit Internetanschluss. Die Cloud-Dienste, bei denen Daten und Software aus dem Netz kommen, werden zur Handelsware. Werkzeuge oder auch Koffer werden zudem „intelligenter“. Ausgestellt war u. a. ein Koffer mit SIM-Karte, Funkmodul und Display zu sehen, der auch unabhängig vom Besitzer unterwegs sein kann. Für Konstrukteure interessant ist ein Stift, der das Zeichnen dreidimensionaler Objekte in der Luft ermöglicht. Beim Blick in die Zukunft durften auch die Roboter nicht fehlen. Sie werden immer menschengleicher und bekommen Muskeln und Sehnen aus Kunststoff und Draht.

Handvene auflegen statt Passwort eintippen

Das sichere Passwort ist leider nach wie vor eine Fiktion, der Fingerabdruck-Sensor auf Notebooks und Smartphones nicht fälschungssicher, das Retina-Scan-Verfahren zu aufwendig. Aber jetzt kommt die Handvenen-Erkennung, die ein deutlich sichereres Authentifizierungskonzept sein soll.

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