Übergrößen gibt es in allen Bereichen und in großer Auswahl

Plus Size für kurvige Frauen

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Schönheit ist keine Frage der Konfektionsgröße.

Wenn Mollige nach passender und schicker Kleidung suchen, dann wollen sie auf den Werbebildern keine Kate Moss oder Naomi Campbell sehen. Sie wollen eine aufgehübschte Version ihrer selbst, sie wollen Vertrautheit und Realismus. Sie wollen Gewissheit, dass sie das Kleid oder die Hose mit Sicherheit tragen können, ohne sich schämen zu müssen.

Mode ist für alle da 

Mode in großen Größen kann sehr wohl trendy, stilvoll und sexy sein. Wieso sollten Schlankheitswahn und Fitnesskult die Modewelt diktieren, wenn die meisten Menschen Konfektionsgrößen jenseits der so genannten Traummaße tragen? Mode ist schließlich für alle da. Schöne Kleidung steigert die Lebensfreude, stärkt das Selbstbewusstsein und sorgt für eine faszinierende Ausstrahlung. Ob Frau es modisch, sportlich oder lieber elegant mag – modische Schnitte und aktuelle Farben sorgen dafür, dass sie immer eine gute Figur macht. Schönheit ist keine Frage der Konfektionsgröße! Immer mehr Designer konzentrieren sich auf Mode in Übergröße. Denn schließlich wollen sich auch Damen und Herren, die ein paar Pfunde mehr auf den Rippen haben, in ihrer Kleidung wohl fühlen . Kleidung für „großartige” Menschen wird darum inzwischen in vielen Geschäften angeboten. 

Zweckmäßig und stilvoll

Sie alle haben eines gemeinsam: Mode, die zweckmäßig ist, stilvoll und nicht nur von Hungerknochen getragen werden kann. Mode in Übergrößen gibt es in allen Bereichen. Ob Smokings und Abendkleidung für festliche Anlässe, Hochzeitskleider, Bademode, alltagstaugliche Kleidung, Badekleidung oder Unterwäsche, das Sortiment ist sehr vielfältig. Man muss nur gezielt danach suchen, dann findet man schon bald Jeans, Shirts, Röcke und vieles mehr, das die Figur richtig zur Geltung bringt. Übrigens haben inzwischen auch schon einige Hersteller richtig erkannt, dass Pfundstypen nicht zwangsläufig groß sein müssen. Mode in Übergrößen ist darum auch für kleine Menschen erhältlich. 

Moderne Schnitte

Vorbei sind die Zeiten, in denen Damenmode in Übergrößen von 44 bis 56 sackartig und unförmig war. Auch wer große Größen trägt, muss auf elegante, trendige Mode nicht verzichten. Die verwendeten Materialien, Muster und Schnitte sind modern und schmeicheln gekonnt der Figur. Länger und gerade geschnittene Kleider und Shirts für große Größen strecken den Oberkörper und werden zu Leggings kombiniert. Schmal abgesteppte Falten, sogenannte Biesen, die vertikal an der Vorderseite der Leggings verlaufen, verstärken die streckende Wirkung. Außerdem punktet die Leggings mit hohem Tragekomfort durch den breiten Dehnbund und ihren hohen Elasthan-Anteil. Denn die Kunstfaser Elasthan ist so dehnfähig, dass Hosen nicht einschneiden und sehr bequem zu tragen sind. Auch modische Jeans für große Größen enthalten deshalb Elasthan. Weicher Jersey und softe Baumwolle sind für große Größen ebenso vorteilhaft: Man verarbeitet sie deshalb für Kleider, Mäntel und Jacken. So umspielt die Mode für große Größen locker den Körper und ist nicht nur bequem, sondern auch feminin und stilvoll. Accessoires wie lange Ketten und Schals schmücken jede Frau, und lenken dabei gleichzeitig von kleinen Problemzonen ab. Auch mit Schuhen lässt sich tricksen: Schuhe in spitzer Form mit kleinem Absatz verlängern optisch die Beine. Um die Auswahl der richtigen Kleidung noch weiter zu vereinfachen wurden neue Größen eingeführt. Mode in Übergrößen fängt ab ­Konfek­tionsgröße 52 an und geht, je nach Hersteller, bis Größe 70, beziehungsweise 10XXL. So kann man heute zwischen Kurz-, Normal-, Lang- und Bauchgrößen wählen. 

Schuhe für große Füße

Ein besonderer Bereich innerhalb der Übergrößenmode sind Schuhe in Übergröße. Schuhe in großen Größen werden nicht ausschließlich von Molligen getragen, diese Schuhmode ist für jene bestimmt, die auf wirklich großen Füßen durchs Leben gehen. Bei Frauen spricht man von Übergrößen bei Schuhen ab Größe 44 und bei Männern ab Größe 48. Übrigens: Dass sehr dünne Körper als besonders attraktiv wahrgenommen werden, ist historisch gesehen ein relativ junges Phänomen, welches vor allem in westlichen Gesellschaften seit Beginn des 20. Jahrhunderts an Bedeutung gewonnen hat.

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