Tipps für den Rosen-Kauf

Wenige Gärten kommen ohne Rosen aus, kaum ein Gartenbesitzer will auf die Königin der Blumen verzichten, ihren Dornen zum Trotz. Das muss auch niemand. Wer weder die Zeit noch den Ehrgeiz hat, seine Rosen übermäßig zu betreuen, sollte bei der Anschaffung auf robuste Arten setzen.

Die erste Entscheidung gilt aber der Wachstumsart. Man unterscheidet zwischen Buschrosen, Wild- und Strauchrosen, Kletterrosen und Stammrosen. Sie unterscheiden sich vor allem durch die Statur, Blüheigenschaften und die Größe, wobei letztere auch innerhalb einer Rosenart stark variieren kann. Besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten aber auch gegen Frost sind die alten Sorten.Dazu gehören beispielsweise Alba-, Bourbon- und Damaszenersorten. Neue Züchtungen werden oft der allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) unterzogen.

Das Ergebnis ist eine gute Orientierung, weil es bei der Bewertung vor allem um die Kriterien Schönheit und Robustheit geht. Getestet wird unter anderem, wie die Pflanzen ohne chemische Schutzmittel auf Schädlinge reagieren. Bis zum späten Frühjahr geht die ideale Pflanzzeit für Rosen. Je früher die Rose in die Erde kommt, desto besser kann sie Wurzeln schlagen, bevor sie austreibt. Der erste Rückschnitt sollte dann am besten erst im darauf folgenden Herbst erfolgen.

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