Tätigkeit der Steuerberater ist breit gefächert

Im Auftrag der Mandanten

Hohe Prüfungsanforderungen und ein strenges Berufsrecht garantieren die hohe Qualität der steuerlichen Beratung. Oft werden Mandanten jahrelang beraten und vertreten. Nur wer die Anforderungen des Steuerberatungsgesetzes erfüllt, darf sich Steuerberater / Steuerberaterin nennen. Diese Berufsbezeichnung ist gesetzlich geschützt. Sie sind zu Unabhängigkeit, Gewissenhaftigkeit und Verschwiegenheit verpflichtet.

Für ihre Tätigkeit bedarf es eines ausdrücklichen Auftrags, der mündlich oder schriftlich erteilt werden kann. Die Steuerberaterkammern empfehlen grundsätzlich, einen schriftlichen Steuerberatungsvertrag abzuschließen, der den Umfang des Auftrags, Kündigungsmöglichkeiten und Haftungsgrenzen festlegt. Für die Vertretung gegenüber Finanzämtern und Finanzgerichten benötigt der Steuerberater vorab eine schriftliche Vollmacht. Es kann auch eine Zustellungsvollmacht erteilt werden. In diesem Fall werden Verzögerungen und Fristüberschreitungen mit steuerlichen und rechtlichen Nachteilen vermieden. Bescheide und sonstige Schreiben der Finanzämter können somit direkt an die Steuerberaterkanzlei gesandt werden. Zumindest ein Teil der Kosten könnte wiederum steuerlich geltend gemacht werden. Nicht selten lassen sich auch Gebühren sparen, wenn man einen Teil der Arbeit selbst übernimmt, etwa als Unternehmer die Buchhaltung selbst erstellt. Die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2013 endet am 31. Mai 2014. Zwar kann man eine Fristverlängerung beim Finanzamt auch selbst beantragen, doch Schätzbescheide und Verspätungszuschläge lassen sich in jedem Fall vermeiden, wenn man einem Steuerberater das Mandat erteilt. Dann ist es möglich, die Abgabefrist bis zum 31. Dezember 2014 zu verlängern.

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