Sinnnvolle Ergänzung zur Schulmedizin – Natürliche Heilmethoden immer beliebter

Alternativmedizin: Sanfte Heilung

Ob Naturheilkunde, Akupunktur oder Homöopathie: Die alternative Medizin kann die Schulmedizin sinnvoll ergänzen. Die Errungenschaften der Schulmedizin will kaum ein Patient mehr missen. Doch gerade bei leichteren Erkrankungen oder bei chronischen Krankheiten vertrauen viele Menschen – oft zusätzlich – auf alternative Methoden.

Diese können die klassische Medizin ergänzen, manchmal sogar ersetzen, sofern aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht.

Die Alternativmedizin heilt oft sanfter als die Schulmedizin. Viele Methoden der Naturheilkunde haben wenig oder keine Nebenwirkungen.

Ganzheitliches Heilverfahren

In harmonischer Abstimmung mit der ärztlichen Medizin, die bei schweren akuten Krankheiten ihre Stärken entfaltet, kann man sich auch sicher sein, dass man das Beste für seine Gesundheit tut. Die Alternative Medizin wird auch Komplementärmedizin genannt (komplementär = lateinisch für Ergänzung). Diese Bezeichnung ist treffender, weil die Verfahren in vielen Fällen keine reine Alternative, jedoch eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin sind oder in klassische Therapien integriert werden können. Jegliche Verfahren der Alternativen Medizin sind auf eine ganzheitliche Sichtweise ausgerichtet. Körper und Geist sind eine Einheit und müssen auch als solche behandelt werden. Während die Schulmedizin hauptsächlich die Symptome einer Krankheit behandelt, suchen Heilpraktiker auch nach der Ursache. Denn Krankheiten sind immer ein Anzeichen dafür, dass das komplexe Zusammenspiel im Organismus gestört ist.

Ein gesunder Körper muss immer als eine Art Prozess verstanden werden, der durchlaufen wird und der manchmal gestört sein kann. Wenn der Körper in der Lage ist, diese Blockade selbsttätig aus dem Weg zu räumen, kann er auch wieder gesunden. Die Anregung zur Selbstheilung ist daher das wichtigste Ziel von Alternativmedizinern. Konventionell ausgebildete Ärzte, Heilpraktiker aber auch Laien wenden alternative Heilmethoden an. An die Stelle synthetisch hergestellter Medikamente treten Stoffe aus der Natur.

Die häufigsten Methoden

Klassische Naturheilverfahren verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Die Behandlung kann vielseitig sein und beinhaltet neben der Pflanzenheilkunde Elemente der Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, Hydrotherapie (Anwendung von kaltem und warmem Wasser, zum Beispiel nach Kneipp) und Ordnungstherapie. Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die vor mehr als 2000 Jahren in China entwickelt wurde. Sie ist ein fester Bestandteil der sogenannten „Chinesischen Medizin“, zu der neben der Akupunktur die Moxibustion (Erwärmung spezieller Punkte), die Ernährungstherapie, die Massage (Tuina), die Heilgymnastik (Tai-Chi und Qigong) und die Verwendung von Arzneien pflanzlicher, tierischer und mineralischer Herkunft gehören. Bei der klassischen Homöopathie lässt sich der Behandler die Krankengeschichte des Patienten erklären, er analysiert die Symptome und gibt in der Regel ein homöopathisches Arzneimittel. Bei einigen Methoden und Konzepten sind die Übergänge von der Schulmedizin zur Alternativmedizin fließend. Die konventionelle Medizin hat die Komplementärmedizin voll akzeptiert und sieht sie als eine sinnvolle Ergänzung. Alternative Heilmethodik bedeutet aber nicht den Verzicht auf Schulmedizin und ärztlichen Rat, sondern vielmehr die Unterstützung des körperlichen Wohlbefindens und oftmals Vorbeugung.

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