Sichere Reitausrüstung

Nicht am falschen Ende sparen

Reithose, Reitstiefel und -kappe – die Ausrüstung für Reiter ist ein wichtiger Bestandteil dieses Hobbys. Aus diesem Grund sollte man hierbei auch unbedingt auf Qualität und gute Verarbeitung achten. Wichtig ist vor allem festes Schuhwerk. In Sandalen, Turn- oder Straßenschuhen sind schmerzhafte Unfälle im Stall vorprogrammiert.

Denn nicht selten gerät ein Fuß unter einen Pferdehuf, rutscht durch den Steigbügel oder gleitet auf dem Stallmist aus. In Gummistiefeln, Trekking- oder Lederschuhen, die über die Knöchel reichen, ist man im Umgang mit Pferden auf der sicheren Seite. Die Schuhe sollten in jedem Fall einen kleinen Absatz haben, damit die Reiterin bzw. der Reiter mit den Füßen nicht durch die Steigbügel rutscht und bei einem Sturz auch nicht darin hängen bleibt. Eine lange Hose, mit der die Beine vor Kratzern und Insektenstichen geschützt sind, ist ein weiteres Muss.

Die Reithose sollte bequem sitzen und einen hohen Bund haben, damit sie beim Aufsitzen nicht von den Hüften rutscht. Ideal sind Hosenbeine ohne Innennaht, denn so können die Knie nicht wundscheuern. Ein T-Shirt und eine leichte, atmungsaktive Jacke eignen sich bei warmen Temperaturen, bei feucht-kalter Witterung sollten es ein wärmender Pulli und eine Regenjacke sein. Reitet man im Westernsattel, ist darauf zu achten, dass es mit dem Jackenbund nicht am Sattelhorn hängen bleiben kann. Unerlässlich ist eine gut ­sitzende Reitkappe als schützende ­Kopfbede­­ckung.

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