Gut beraten

Jedes Alter braucht seine eigene Anlagestrategie

Sparen ist eine sinnvolle Tätigkeit, die insbesondere in Deutschland weit verbreitet ist und eine lange Tradition besitzt. Durch das rechtzeitige Anlegen finanzieller Reserven schafft man sich ein Sicherheitspolster für die Zukunft, in der man aus verschiedensten Gründen auf diese Rücklage angewiesen sein kann.

In diesem Zusammenhang spielt die Geldanlage eine große Rolle, doch jedes Lebensalter braucht verschiedene Anlagestrategien. Menschen, die 50 Jahre oder älter sind, planen aus ganz natürlichen Gründen anders als diejenigen, die gerade dabei sind, eine Familie zu gründen. Wenn zum Beispiel das eigene Haus bzw. die Eigentumswohnung abbezahlt und die Kinder ausgezogen sind, gewinnt die Sicherung des Ersparten zunehmend an Priorität. Dabei ist es ratsam, dass das Ersparte im Alter so zur Verfügung steht, dass es die Renteneinkünfte sinnvoll ergänzt. Für diese Zwecke raten Anlageexperten auf jeden Fall dazu, das Geld in relativ risikoarme Bereiche zu investieren, damit die Sicherung des Ersparten garantiert ist. Lediglich eine kleinere, nach oben begrenzte, Summe an „Spielgeld“ sollte in diesem Zusammenhang für Investitionen eingesetzt werden, mit denen man gegebenenfalls mehr Gewinn, aber auch Verlust machen könnte.

In jedem Fall ist es gerade in Zeiten der Finanzkrise sehr zu empfehlen, dass der angelegte Betrag in verschiedene Anlageprodukte gestreut wird, um das mögliche Risiko besser zu verteilen. Die Streuung sollte jedoch überschaubar groß bleiben.

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