Schönheiten im Gartenbeet

Rosen lassen sich als Containerpflanzen auch im Sommer pflanzen. Der Vorteil: Anders als bei wurzelnackten Exemplaren kann man bei ihren bereits blühenden Verwandten erkennen, ob sie in Sachen Blütenform, -farbe und Wuchs, aber auch mit ihrem Duft als Zierde für das heimische Blumenbeet infrage kommen.

Man kann zwischen ­Bodende­cker-, Kletter- sowie Strauch- und Hochstammrosen wählen. Letztere begeistern durch eine ungeheure Blütenfülle. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie weit verzweigt sind, da sich die Krone – anders als die Blütenmenge – nur noch wenig verändert. Beet- und Strauchrosen entwickeln sich im Vergleich zu ihren rankenden Artgenossen nur langsam.

Erst im zweiten oder dritten Jahr zeigen sie erstmals ihre ganze Pracht. Um in der Zwischenzeit dennoch ein Blütenmeer bestaunen zu können, pflanzt man Pflanzen mit ähnlichfarbenen Blüten in ihre unmittelbare Nachbarschaft oder ergänzt den Beetschmuck mit Gartenaccessoires. Da Rosen tief wurzeln, müssen die Pflanzen in einem hohen Topf in den Handel kommen. Hat der Topf sich bereits ausgebeult, verbringt die Rose schon zu lange Zeit im Container und hat ihre Wurzeln am Rand entlang entwickelt. Nur wer ein Herz für vernachlässigte Pflanzen hat, sollte solche Exemplare noch erstehen.

Im Beet benötigen Rosen ein tiefes Pflanzloch in lockerer, mit Kompost angereicherter Erde, in dem sie ihre senkrechten Wurzeln ausdehnen können. Blühende Rosen können sich noch nicht selbst mit Wasser versorgen und benötigen daher regelmäßige Gaben aus der Gießkanne, die tief in den Boden einsickern sollten. Gießt man mehrmals hintereinander, wird das Wurzelwachstum angeregt.

Nach der Blüte sollte man den verwelkten Pflanzenteil entfernen. Je länger sie an der Rose bleiben, umso mehr verzögern sie den Neuaustrieb und damit eine zweite Blüte. Sinnvoll ist das Ausknipsen welker Blüten auch, um die Kraft zehrende Bildung von Hagebutten zu unterbinden.

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