Ein rundum gelungenes Fest

Ein Sektempfang sorgt für eine lockere und feierliche Stimmung.

Taufe, Hochzeit, Konfirmation, Geburtstag, Feiertage – es gibt viele Anlässe für Familienfeste. Auf dem Gastgeber lastet dann oft ein besonderer Druck: Wie finde ich ein Buffet, das allen schmeckt? Wie platziere ich die Familienmitglieder am Tisch, wie dekoriere ich festlich, aber nicht kitschig?

Damit Sie sich weniger Fragen stellen müssen und mehr Zeit zum Feiern haben, helfen wir Ihnen bei der Planung Ihres perfekten Familienfestes.

Der Sektempfang

Ein Glas Prosecco oder Sekt ist eingangs hervorragend geeignet, um die Stimmung zu lockern und ersten Small Talk zu starten. Bei besonders feierlichen Anlässen können Sie natürlich auch Champagner reichen. Denken Sie daran, immer auch Alternativen mit Saft anzubieten - statt immer nur Orange passen auch rote Grapefruit oder rosafarbener Pfirsichsaft hervorragend. Immer gern gesehen sind kleine Canapés, rechnen Sie mit 3 bis 5 Stück pro Gast.

Die Sitzordnung

Hier hat sich die Sitzordnung bewährt. Kleine Aufsteller dienen als Navigationshilfe und Ordnungshüter am Tisch. Bevor es an die Planung geht, sollten Sie die Lokalität der Feierlichkeiten begehen und sich ein Bild über Tische und Bestuhlung machen. Für zuhause gilt das ebenfalls. Die kleinen Schildchen können Sie hübsch dekorieren, und so sicherstellen, dass jeder neben jemandem sitzt, mit dem er sich auch unterhalten kann.

Die Sitzetikette

• Hierarchisch: Bei dieser klassischen Sitzordnung sitzt beispielsweise das Brautpaar in der Mitte, zusammen mit den Eltern und gegebenenfalls dem Geistlichen. Je näher die Gäste beim Brautpaar, beziehungsweise dem Gastgeber sitzen dürfen, desto höher ist auch deren Wertschätzung.

• Nach Interessen: Diese Sitzordnung ist etwas moderner und eignet sich besonders gut für Feiern in lockerer Atmosphäre, zum Beispiel für runde Geburtstage. Setzen Sie einfach die Gäste zusammen, die sich miteinander gut verstehen oder ähnliche Interessen haben. Vielleicht auch so, dass sie sich besser kennen lernen können.

• Bunt gemischt: Wer mutig ist, mischt die Sitzordnung wild zusammen. Das hat Vor- und Nachteile: Im besten Fall entsteht ein ungeahntes Maß an Kommunikation, im schlechtesten Fall kommt einfach kein Gespräch zustande und die Gäste schweigen sich an.

Tischdekoration

Damit sich Ihre Gäste wohl fühlen, sollten Sie jedem Platz ungefähr 70 cm einräumen. So bleibt genügend Freiraum für Besteck und Bewegung. Auf den Menü-Teller stellen Sie den Vorspeisen- oder Suppenteller. Optional können Sie links vom Menü-Teller noch einen kleinen Brotteller platzieren. Das Besteck liegt immer in der Reihenfolge, in der auch gegessen wird, und zwar von außen nach innen. Bei der Dekoration sind Blumen immer eine gute Wahl. Frisch sollten Sie natürlich sein, zudem nicht zu reichlich verteilt, hier gilt die klassische „weniger ist mehr“-Regel. Günstig und hübsch: Einzelne bunte Blütenblätter in kleinen Glasschälchen oder gleich auf den Tisch verstreut. Bei Kerzen sollte die oberste Priorität auf der Sicherheit liegen, sprich auf einem sicheren Stand.

Ein festliches Essen

• Menü: Die feinste, aber auch teuerste Option. Bei einem Menü haben Sie zudem die Möglichkeit, verschiedene Weine zu jedem Gang zu kredenzen. Bedenken Sie, dass zu einem Menü immer auch Personal gehört, welches den Service übernimmt. Ein Menü besteht immer mindestens aus drei Gängen, sprich Vor- und Hauptspeise, sowie Dessert. Abwechslung ist hier Trumpf. So sollte auf eine Vorspeise mit Fisch zum Beispiel ein Hauptgericht mit Fleisch oder Gemüse folgen.

• Buffet: Das Buffet überzeugt vor allem durch seine Auswahl: Jeder stellt sich selbst zusammen, was am besten gefällt. Damit ausreichend Optionen gewährleistet sind, sollten Sie mindestens drei verschiedene Vorspeisen, zwei Hauptgerichte und zwei verschiedene Beilagen einplanen. Auch bei den Desserts sollte zwei die kleinste Zahl sein. Ab einer Gruppe von 40 Personen sollte bei jedem Gang mindestens eine weitere Auswahlmöglichkeit gegeben sein. Planen Sie das Buffet großzügig, denn hungrige Gäste können ein gelungenes Fest schnell kippen lassen.

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