Blütenmeer in Blautönen

Pflanzen für die „blaue Stunde“ im Gartenbeet

Die Dichter der Romantik haben ihr Poesie und Prosa gewidmet und sich voll Sehnsucht auf die Suche nach ihr begeben – dabei findet man die „blaue Blume“ doch in gleich vielfacher „Ausführung“ in so manchem Garten.

Wer auch sein eigenes Anwesen im Sinne der Romantik verschönern will, hat die Auswahl zwischen strahlendblauen Flo­ckenblumen, Eisenhut und Iris, Beinwell und Hortensien. In üppigen Kaskaden „ergießt“ sich der Blauregen über Veranden und Zaunelemente. Und auch Enzian und Leberblümchen haben Anteil an der „blauen Stunde“ im Garten. Mit Färberkamille, Scheinmohn und Vergissmeinnicht kommen gleich mehrere Blautöne ins Beet. Mit einem Blauviolett becircen Veilchen und Clematis, ein kräftiges Azurblau zeigen dagegen Lobelien. Ins Lila reicht der Farbton von Flieder, Silberdistel, Lavendel und Katzenminze.

Der Blick ins blaue Blütenmeer wirkt beruhigend. Doch im Blaugrün des Blattwerks drohen die blauen Blumen leicht „unterzu­gehen“. So richtig zur Geltung kommen sie erst in Kontrast zu andersfarbigen Blumen.

Zart wirkt die Kombination mit wei­ßen Blüten, kraftvoll das Zusammenspiel mit roten, pink- und orangefarbenen Blumen. Gelb setzt leuchtende Akzente. Und in der Gemeinschaft mit Margeriten, Kapuzinerkresse, Rosen und Phlox bieten blaue Blumen dem Betrachter das Bild eines fröhlichen Kunterbunts. So kann man mit der geschickten Zusammenstellung von Farbnuancen und Kontrastfarben vielerlei Stimmungen erzeugen.

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