Neuer VW Beetle - Schlanker und näher am Original

Mit 21,5 Millionen verkauften Einheiten gehört der VW Käfer zu den meistgebauten Autos seit es Automobile gibt. Die Produktion begann 1938, aber sein Design ist fast zeitlos schön. Fans hat er auf allen Kontinenten. 1998 wurde der Beetle in Amerika zum Nachfolger des Käfers.

Beetle ist zwar nur die englische Übersetzung, aber den Namen wollte man für den europäischen Markt nicht ändern. In Europa hielt sich das Interesse lange Zeit in Grenzen, er wurde eher milde belächelt. Das lag nicht zuletzt an seinem allzu rundlichen Auftreten.

Die neueste Generation orientiert sich deshalb nicht am New Beetle, sondern am älteren Käfer. Käferfreunde wird es freuen und mit dem Nachfolger versöhnen. Durch die neuen Proportionen wirkt der Wagen jetzt wieder sportlicher und eleganter. Kurze Türen, die sich in engen Park­lücken als vorteilhaft erweisen, und die typischen runden Scheinwerfer unterstreichen den starken Charakter der neuen Käfergeneration. Im Innenraum finden sich übersichtliche Bedienelemente. Die Rückbank fällt naturgemäß weniger großzügig aus, dafür bietet der Kofferraum erstaunlich viel Platz. Es gibt viele individuelle Gestaltungsmerkmale: neun verschiedene Felgenmodelle von 16 bis 19 Zoll, zwölf Außenfarben, drei Ausstattungsstufen, eine farblich veränderliche Ambientebeleuchtung.

Der Clou für Traditionalisten: Es ist möglich, den Beetle mit seiner landestypischen Bezeichnung (auf Deutsch also Käfer) zu bestellen. Drei Benziner und zwei Dieselmotoren sind im Angebot. Mit 200-PS-GTI-Motor schafft es der Beetle in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km / h. Die Lenkung wird als leichtgängig und präzise beschrieben. Das Getriebe schaltet leicht, die Bremsen arbeiten robust.

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