Motivation und Erfolg durch Weiterbildung

Mehr Raum für Talente und Potenziale

Den Horizont erweitern, neue Tätigkeitsfelder erschließen, mit technischen Veränderungen Schritt halten – es gibt viele Gründe für eine Weiterbildung. Unternehmen wiederum profitieren von den gestärkten Kompetenzen ihrer Beschäftigten.

Kennen Sie das Gefühl, dass mehr in Ihnen steckt, als Sie momentan leisten? Eine Standortanalyse klärt, wie Sie im Verborgenen schlummernde Potenziale und Talente zutage fördern können: Überlegen Sie zum Beispiel, welche Tätigkeiten Sie gerne übernehmen oder im Gegenteil aus Ihrem Arbeitsalltag streichen möchten. Welche brachliegenden Fähigkeiten könnten dabei genutzt werden, welche ließen sich trainieren?

Erfolg

Sind Sie sich darüber klar geworden, haben Sie schon den Weg in Richtung Erfolg eingeschlagen. Denn dieser hängt eng mit Entwicklung zusammen. Deswegen trägt eine sorgfältig ausgewählte Bildungsmaßnahme dazu bei, berufliche Ziele zu erreichen. Oft ermöglicht sie den Aufstieg in höhere Positionen und eine bessere Gehaltsklasse. Außerdem profitieren Frauen, die nach einer Familienphase zurück ins Arbeitsleben wollen, von einer Weiterbildung, weil sie häufig den erhofften Anschluss ermöglicht. Besonders gefragt sind derzeit Formate, die ein flexibles Lernen unabhängig von festen Bildungsinstitutionen ermöglichen. Gelegenheit dazu bieten zum Beispiel E-Learning oder auch Fernlehrgänge, die immer mehr Menschen belegen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung berichtet. Demnach ist die geschätzte Zahl der Fernlernenden und Fernstudierenden von rund 265.000 in 2003 auf knapp 400.000 in 2010 gestiegen. 

Weiterbildung

Trotz dieser erfreulichen Nachricht zeichnen sich momentan zwei gegenläufige Entwicklungen beim Weiterbildungsverhalten der Deutschen ab. Dem im Jahr 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegebenen Trendbericht „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ zufolge haben insbesondere die älteren Beschäftigten (55 bis 64 Jahre) aufgeholt: Ihre Teilnahmequote stieg von 27 auf 34 Prozent. Demgegenüber kommen manche Gruppen von Beschäftigten – wie Teilzeitarbeitskräfte mit befristeten Verträgen oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne abgeschlossene Ausbildung, die als Hilfskräfte tätig sind – allerdings kaum in den Genuss von Weiterbildung, obwohl Qualifikationen zur Sicherung ihres Arbeitsplatzes sehr wichtig wären. 

Karriere

Wagen Sie also, in welcher beruflichen Situation Sie sich auch befinden, unbedingt den ersten Schritt und sprechen Sie Ihre Vorgesetzten an – selbst wenn Sie das erste Drittel Ihres Berufslebens bereits hinter sich haben. Behalten Sie bei möglichen Personalgesprächen im Hinterkopf, dass betriebliche Weiterbildung aufgrund des Fachkräftebedarfs und einer immer älter werdenden Gesellschaft auch fü̈r die Betriebe an Bedeutung gewinnt: Einerseits ist es vorteilhaft für den Arbeitgeber, wenn Sie sich weiterbilden, und andererseits eröffnen sich Ihnen neue Beschäftigungsfelder. Wenn es keine betrieblichen Möglichkeiten gibt, lohnt es sich oftmals, selbst in Weiterbildung zu investieren, zumal es auch staatliche Fördermöglichkeiten gibt.

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