Kuscheln macht glücklich - Liebevoller Körperkontakt

Fast alle Eltern haben dieses instinktive Gefühl und versorgen ihr Baby mit jeder Menge Streicheleinheiten. So vermitteln sie ihm nicht nur das Gefühl, geliebt zu werden, sondern auch geborgen zu sein.

Dieses Urvertrauen, das besonders in den ersten Lebensjahren aufgebaut wird, kann dem Kind Sicherheit für das ganze Leben mit auf den Weg geben. Für das Baby gibt es nichts Schöneres, denn neun Monate hat es bereits den Kontakt zur Mutter gehabt und ihren Herzschlag gespürt.

Unzählige „Berührungsmelder“ in der Haut registrieren die zärtlichen Kontakte und leiten sie an das Gehirn weiter. Dagegen weisen Kinder, denen dieser liebevolle Körperkontakt fehlt, schwere Entwicklungsstörungen auf. Über keinen anderen Weg kann die Zuwendung und Zärtlichkeit so stark empfunden werden wie über die Haut, deshalb nutzen immer mehr Eltern die Angebote von speziellen Babymassagekursen. Diese werden beispielsweise in Hebammenpraxen, Familienbildungsstätten oder in Entbindungskliniken angeboten. In diesen Kursen werden Handgriffe vermittelt, die dem Baby gut tun und bei Beschwerden wie Blähungen helfen.

Aber auch zu Hause kann das Baby zusammen mit den Eltern eine Massage genießen. Dafür sollte man sich Zeit nehmen und einen Zeitpunkt wählen, an dem man nicht gestört wird. Eine ruhige Atmosphäre ist wichtig, außerdem sollte die Raumtemperatur so warm sein, dass das Baby nicht friert. Eine Massage kann die Bindung zwischen Eltern und Kind unterstützen und das Baby lernt zudem, sich zu entspannen und besser einzuschlafen.

Im Buchhandel werden Bücher angeboten, die diese Handgriffe beschreiben. Liebe und Zuwendung können bei einem Baby nicht überdosiert werden, denn je stärker das Gefühl der Nähe ist, desto gesünder wird es sich entwickeln.

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