Schüßler-Salze und Antlitzanalyse

Krankheitsspezifische Details aus dem Gesicht eines Patienten erkennen

Welches Salz ist das richtige? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das richtige Schüßler-Salz herauszufinden

Immer wieder erleben wir, dass leichthin gesprochene Sätze tatsächlich eine tiefe Bedeutung haben. Das betrifft auch solche über den äußeren Eindruck. Wenn man z.B. hört: „Du schaust aber alt aus (für dein Alter).“ Und die Antwort gibt schon wieder einen wichtigen Hinweis: „Ja, die letzten Jahre haben sehr viel Einsatz von mir verlangt, ich bin gar nicht mehr zur Ruhe gekommen.“

„Zeige mir Dein Antlitz, und ich sage Dir, was Dir fehlt“ Medizinisch unterscheiden wir ganz selbstverständlich zwischen dem biologischen Alter und dem Lebensalter (bestimmt durch das Geburtsdatum). Je älter ein Mensch wird, um so mehr können das biologische Alter und das Lebensalter auseinanderklaffen – denken wir doch nur an den Golf spielenden 75-Jährigen und dagegen einen Gleichaltrigen, der nur mühsam mit einem Rollator vorwärts kommt.

Diese Behauptung wirkt zunächst vermessen. Nur mit den Augen eine derartig umfassende Diagnose stellen zu wollen, erscheint anachronistisch in unserer auch in der Medizin durch „High-tech“ dominierten Welt. Aber schon Dr. Schüßler, der Begründer der Biochemie, erkannte, dass man enorm viele krankheitsspezifische Details aus dem Gesicht eines Patienten lesen kann.

Wie wirken Schüßler-Salze?

Ob Stoffwechsel- oder Entgiftungsstörung, ob Schleimhaut- oder Lymphproblematik, sie erzeugen alle unverwechselbare Merkmale, die sich dann auch wieder abschwächen, wenn eine Therapie z.B. mit Schüßler-Salzen, greift. Sehr viele Krankheiten gehen zurück auf einen Mangel an Mineralstoffen – und zwar einen Mangel an Mineralstoffen innerhalb der Zelle. Schon der Niederländer Jacob Moleschott erkannte: „Die Krankheit der Zelle entsteht durch Verlust an anorganischen Salzen (= Mineralstoffen).“

Und Dr. Schüßler folgerte daraus: „Dann muss die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers entstehen durch Deckung des Verlustes.“ Dazu ein einfaches Beispiel: Eisenpräparate sind für den Körper relativ schwer aufzunehmen. Oft ist der Eisenspiegel nur während der Einnahme einigermaßen in Ordnung, danach sinkt er rasch wieder ab. Was passiert, wenn man Eisen in Form von Tabletten oder Kapseln zuführt? Man füllt den Eisenbestand außerhalb der Zelle auf. Diesem Eisen steht aber häufig nicht genügend Eisen innerhalb der Zellen gegenüber, sodass das eingenommene Eisen in der Zelle kein physiologisches Gegenüber hat. Der Organismus kann das zugeführte Eisen nicht „festhalten“ und verliert es wieder.

Gibt man in dieser Situation Schüßler-Salz Nr. 3, Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat potenziert), dann kann der Körper das Eisen behalten, weil der Eisenhaushalt auch innerhalb der Zellen aufgefüllt wird.

Wirkung ist oft verblüffend

Für solch einfache Anwendungen der biochemischen Salze braucht man keine Antlitzanalyse. Aber es gibt viele Beschwerdebilder, die nicht so offen zugänglich sind. Hier eröffnet sich eine faszinierende Möglichkeit, über das Gesicht des Menschen seinem Leiden auf die Spur zu kommen. Diese Methode ist immer wieder überraschend und vor allem effizient. Allerdings muss die Antlitzanalyse immer ergänzt werden durch ein gründliches Beratungsgespräch und profundes Wissen um die gesamte Biochemie nach Dr. Schüßler.

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