Aus der Trauer ins Leben gehen

So kommt man wieder auf die Beine

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Todesfälle, doch sollten folgende Punkte dabei berücksichtigt werden: Wer in „guten“ Zeiten die Themen Sterben, Tod und Trauer enttabuisiert, tut sich im akuten Trauerfall leichter.

Das „Funktionieren“ ist in der ersten Phase ein wichtiger Selbstschutz, doch später sollte man die Trauer zulassen und sie nicht verdrängen. Offene Gespräche helfen – man scheue sich nicht, über seine Gefühle zu reden. Professionelle Hilfe darf man annehmen, wenn sich die Trauer von Tag zu Tag verschlimmert und man kein Licht mehr am Ende des Tunnels erkennen kann.

Die Trauer sollte man zulassen und ihr Zeit geben – die Trauer dauert eine Weile. Hinterbliebene suchen das Gespräch mit Menschen, die auch trauern oder schon getrauert haben, und lassen sich ihre Erfahrungen erzählen. Man mache sich Bewegung an der frischen Luft. Auch Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Pilates usw. stärken das Wohlbefinden. Man atme bewusst und achte auf seine Haltung. Von der Trauer sollte man sich nicht erdrücken lassen.

Man vermeide Alkohol, Zigaretten und Drogen, die nur kurzfristig eine scheinbare Erleichterung verschaffen. Man sei egoistisch und kümmere sich um Ihr persönliches Wohlergehen. Den Augenblick sollte man nutzen, denn er ist zeitlos.

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