Kinderadvent für die Kleinen in Niederaula – Gemeinsames Weihnachtskonzert in der ev. Kirche

Viele Türen öffnen sich für die Kinder

Jeden Tag ein Türchen öffnen im Adventskalender, die Tage zählen bis Weih­nachten – Vorfreude bei den Kindern allerorten. Die Erwachsenen haben Verständnis für die Ungeduld der Kleinen; sie helfen mit, die Wartezeit zu verkürzen.

Basteln, spielen oder singen

In Niederaula ist der Kinder­advent bereits seit vielen ­Jahren etabliert: für Kinder im Vorschulalter bis zur 4. Klasse werden Türen geöffnet. Die Bewohner hinter den Türen, meist Institutionen wie der Kindergarten, die Gemeindeverwaltung, die Grundschule, das Kreisaltenheim, die Ortsjugendpflege, oder die Gemeindebücherei, laden die Mädchen und Jungen in ihr Haus ein und gestalten mit ihnen eine adventliche Stunde. Die beginnt immer mit einer kleinen Adventsgeschichte, bevor es ganz unterschiedlich weiter geht: basteln, spielen, singen oder andere Überraschungen. Abschluss des Kinderadvents ist am 24. Dezember um 16 Uhr in der Ev. Kirche eine Heiligabendbesinnung für die Allerkleinsten.

Zu einem gemeinsamen Weihnachtskonzert hatten zum Beispiel der Kinderchor der evangelischen Kirche Niederaula und das Akkordeonorchester Gersdorf am frühen Samstagabend in das Gotteshaus der Marktgemeinde eingeladen.

Klassisch und modern

Gemeinsam oder jedes Ensemble für sich präsentierten der Chor unter Leitung von Isabell Thomson und das Orchester unter Leitung von Monika Stiebeling klassische Volksweisen und Weihnachtslieder wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „Jingle Bells“. Aber auch modernes Liedgut wie „Winter-Wonderland“ und „Marys Boychild“, ein Weih-nachtshit von Boney M aus den 1970er Jahren, wurden gespielt und gesungen. Dazwischen verlas Monika Stiebeling Informationen und Hintergründe zu den Liedern, berichtete von Rudolph Rednose und erklärte, warum Rentiere den Schlitten von Santa Claus ziehen. Der Kinderadvent in Niederaula ermöglicht so Begeg- nungen und Kontakte, die vielleicht sonst nicht zustande gekommen wären: Menschen nehmen sich Zeit füreinander.

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