Kinder lieben Haustiere sehr

Die Anschaffung eines Haustieres muss gut überlegt sein

Früher oder später werden Eltern von ihren Sprösslingen mit der Bitte um ein Haustier konfrontiert. Meistens ist das Wunschtier ein Hund, bei Mädchen liegen Pferde ganz vorn auf der Beliebtheitsskala.

Da Tiere artgerecht gehalten werden müssen, lässt sich letzterer Wunsch in einer Etagenwohnung wohl kaum erfüllen. Und auch ein Hund braucht neben Futter und Streicheleinheiten täglichen Auslauf. Meistens bleibt die Versorgung des Tieres an einem Elternteil hängen. Dennoch sollte man die Anschaffung eines Haustieres nicht pauschal ablehnen.

Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass Kinder, die mit einem Tier aufwachsen, ihre Persönlichkeit häufig positiver entwickeln. Auch ihre Intelligenz wird gefördert. Sie werden aktiver, leiden weniger unter Einsamkeit oder Isolation und lernen Verantwortung zu übernehmen. Problemkinder werden meist ruhiger und ausgeglichener. So mancher Computerhocker verwandelt sich durch das Gassi gehen oder Herumtollen mit seinem Hund in einen Naturliebhaber.

Gerade für Stadtkinder sind Haustiere oft der einzige Bezug zur Natur und Tierwelt. Kinder lernen es schnell auf die Bedürfnisse der Tiere einzugehen und erweitern so ihre soziale Kompetenz, die auch im menschlichen Zusammenleben letztendlich positiv zum Tragen kommt.

In welchem Alter man einem Kind ein Haustier schenken kann, hängt vom Alter und von der Reife des Kindes ab. Für welches Tier man sich entscheidet, richtet sich nach dessen Bedürfnissen, dessen Lebenserwartung und den Lebensumständen der Familie. Ein Meerschweinchen können Achtjährige versorgen, für Hund und Katze sollten die Kinder mindestens zwölf Jahre alt sein, da sie vorher mit der Haltung und Erziehung des Vierbeiners überfordert wären. Dabei müssen sie von ihren Eltern unterstützt werden.

Kommentare