Tipps der Berufsberater der Arbeitsagentur Kassel

Wege zum Traumjob

Kompetente Hilfe: Die Berufsberater der Arbeitsagentur Kassel, Dr. Dirk Wieland und Sascha Geßner. Foto: Polk

Was will ich und was kann ich? Das ist laut Sascha Geßner eine der Schlüsselfragen, wenn Jugendliche sich für einen Ausbildungsberuf oder ein Studium entscheiden. Der Berufsberater bei der Arbeitsagentur Kassel besucht Schulklassen der Sekundarstufe I, meist Anfang der 9. Klasse. „Mit diesem Zeugnis bewerben sich die Schüler“, sagt Geßner. Er empfiehlt eine frühzeitige Beratung.

Sich die eigenen Stärken bewusst machen

Um herauszufinden, wo man besondere Neigungen und Fähigkeiten hat, sollte man sich überlegen, welche Hobbies und Schulfächer man gern macht. Hilfreich könne da die Meinung von Eltern, Lehrern oder Freunden sein. „Manche ihrer Stärken sind den Schülern gar nicht klar“, sagt Geßner. Ganz neutral ist die Auswertung eines Berufswahltests, den Jugendliche kostenlos machen können.

Der nächste Schritt: „Wir stellen konkrete Berufsbilder vor, die zu den Vorlieben und Talenten passen“, sagt der Berufsberater. Sind einige in der engeren Wahl, wird abgeglichen: Wie realistisch ist die Wahl des Traumberufs? Was muss der Schüler noch dafür tun, und welche Hilfen kann er bekommen?

„Ganz wichtig ist es, sich über seinen Traumberuf genau zu informieren“, sagt Dr. Dirk Wieland, Berufsberater der Sekundarstufe II. Wenn jemand Psychologe werden möchte, muss er gern mit Zahlen umgehen, weil im Studium Methodik eine große Rolle spielt. Und als Bäcker müsse man früh aufstehen.

Eine gute Chance, sich ein klares Bild seines Wunschberufs zu machen, sind Praktika. „Dadurch bekommt man einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt“, sagen die Berufsberater. (zip)

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