Herbstzeit – Erntezeit

Im Herbst ist die Zeit gekommen, das Obst und Gemüse zu ernten, das man im Garten selbst gezogen hat. Andererseits müssen Vorbereitungen für den Winter getroffen werden.

Es gilt, Obstbäume zu beschneiden, Hecken in Form zu bringen und Rosen mit einem Kälteschutz zu versehen. Kübelpflanzen, die den Sommer im Freien verbracht haben, siedeln in den Wintergarten um.

Sobald Frostgefahr besteht, müssen empfindliche Früchte geerntet werden. Das betrifft etwa Kürbisse, Zucchini und Tomaten. Auch Sellerie und Knollenfenchel vertragen keine stärkeren Fröste. Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch werden nun in Töpfe umgepflanzt und ins Haus geholt, damit man sie auch im Winter noch frisch in der Küche verwenden kann. Bis nach dem ersten Frost kann man sich Zeit für die Ernte von Grünkohl lassen. Vor dem Frost aber sollten alle anderen Kohlarten und auch Möhren in Mieten (Erdgruben) oder im Keller gelagert werden. Wer Feldsalat im Frühjahr ernten möchte, muss ihn spätestens bis Mitte September gesät haben.

Obst ist reif, wenn die ersten gesunden Früchte vom Baum fallen. Um Schädlingsbefall zu vermeiden, muss Fallobst regelmäßig aufgesammelt werden. Andernfalls kriechen Maden aus befallenen Früchten in die Erde und verpuppen sich dort. Ideal ist es, wenn Obstwiesen beweidet werden und madiges Fallobst vom Vieh gefressen wird.

Kranke Früchte darf man nicht am Baum lassen, da sich der Krankheitserreger sonst weiter verbreiten kann. Befallenes Obst wird gepflückt oder aufgelesen und vernichtet. Auf keinen Fall darf es in den Kompost gelangen.

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