Die große Frage – was ziehe ich an?

Für die Kleidung gibt es zwar keine festen Vorschriften, doch die gängigen Farben für Kleid und Anzug sind immer noch weiß und dunkelblau oder schwarz. Was tragen denn die anderen zu ihrer Kommunion? Es hilft wenig, den Kindern ihre Kleidung einfach vorzuschreiben. Sie sollen sich in ihren „Klamotten“, wie es sogar in diesem Zusammenhang oft schnodderig heißt, schließlich wohlfühlen. Da darf es Anzug und Krawatte sein, aber auch etwas Flottes.

Wer möchte schon den ganzen Tag in einem schlecht sitzenden und in dem Alter ganz ungewohnten Anzug herumlaufen. Dennoch sollte die Kleidung dem Ereignis Rechnung tragen. Sicher gibt es auch im Kreis der Freunde Anregungen. Ein gewisser Gruppenzwang mag auch mitspielen: „Max zieht aber ... an.“ Etliche Pfarrgemeinden veranstalten Kleiderbörsen für Kommunionkleidung, denn die Kleiderfrage ist letztlich auch eine Kostenfrage. Konfirmanden sind älter als Kommunikanden. Ihnen ist die Frage nach der Kleidung meistens eher freigestellt. Dennoch wird auch bei ihnen eine dem Tag entsprechende Ausstattung bevorzugt. Weiß und gedeckte Farben werden als passend empfunden. Allzu auffälliger Schmuck, Make-up oder gar Tätowierungen sollten besser nicht freizügig zur Schau gestellt werden. Der Jahreszeit entsprechend passen Frühlingsblumen als Gestecke und Handsträuße.

Für die anschließende Feier können neben Blumen auch andere phantasievolle Deko-Elemente auf die Tische gelegt werden. Ein Brunch ist ein gute Idee, die Feier in lockerer Runde zu verbringen. Wer den Raum dazu hat, kann mit einem Büfett die Kosten minimieren. Vielfach werden Feiern zur Erstkommunion oder Konfirmation heute per Video festgehalten und auf Speichermedien konserviert.

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