Die besten Wintertipps für die Augen

+
Untersuchung gibt Gewissheit: Bei Verschlechterung der Sehkraft sollten Betroffene die Ursache vom Experten abklären lassen.

So langsam aber sicher hält der Winter in Deutschland Einzug. Nebel, Schnee und Glatteis erschweren aber nicht nur das Autofahren aufgrund der Bodenverhältnisse, viele Menschen mit Sehproblemen meinen in der dunklen Jahreszeit viel schlechter zu sehen als im Sommer.

Zudem trocknet die warme Heizungsluft nicht nur die Schleimhäute in der Nase sondern auch die der Augen aus. Die besten Wintertipps dagegen kennt der Augenarzt Dr. Robert Löblich. Zudem rät er Ski-Fahrern, auf der Piste besser keine Brille zu tragen.

Seh-Check bei „Nachtblindheit“

Wenn es stockdunkel ist, der Regen auf die Windschutzscheibe prasselt und entgegenkommende Scheinwerfer sich auf nassen Straßen spiegeln, sehen viele Menschen schlecht. Besonders im Winter fällt dies auf, da viele mehr Zeit im Dunkeln verbringen.

Dabei handelt es sich aber nicht wie häufig vermutet um eine Form der Nachtblindheit, sondern die schlechte Sicht deutet auf eine Fehlsichtigkeit hin, die nicht ausreichend korrigiert wurde. Unerkannte Fehlsichtigkeiten zeigen sich vor allem bei schlechter Beleuchtung, zum Beispiel auch beim Lesen bei Kerzenschein.

Auch ein Grauer Star verschlechtert das Sehen im Dunkeln. Betroffene klagen zudem oft über eine vermehrte Licht- und Blendungsempfindlichkeit. In beiden Fällen sollten Betroffene einen Augenarzt aufsuchen, denn gerade bei rutschigen und glatten Straßen, ist eine klare Sicht und die daraus resultierende Reaktionsschnelligkeit unerlässlich.

Gutes Klima für Trockene Augen schaffen

Empfindliche Augen reagieren im Winter auch auf trockene Heizungsluft. Sie fühlen sich durch den Feuchtigkeitsentzug trocken an oder brennen.  Wer mit einem Glas Wasser auf der Heizung die Umgebung anfeuchtet, schafft sich ein gesundes Raumklima und lindert Beschwerden.

Zusätzlich hilft regelmäßiges Lüften, am besten zweimal täglich. Auch künstliche Tränenersatzmittel mit Feuchtigkeitsspendern wie Hyaluronsäure bringen oft schnelle Linderung.

Wenn der Berg ruft, Brille absetzen

Für passionierte Wintersportler heißt die wichtigste Augenregel im Winter: Keine normalen Brillen aufsetzen. Wie auch bei unfallträchtigen Sportarten in der warmen Jahreszeit ist die Verletzungsgefahr ohne Brille wesentlich geringer: Bügel oder gebrochene Gläser führen dann nicht zu Verletzungen.

Wer nicht auf seine Brille verzichten will, sollte sich eine spezielle Sportbrille anfertigen lassen. Für viele ist dies aus praktischen Gründen aber keine Option. Wen die Brille nur beim Skifahren stört, der greift am besten auf Kontaktlinsen zurück.

Wer sich hingegen das ganze Jahr an seinem Nasenfahrrad stört, für den stellt eine Augenlaseroperation eine gute Alternative dar. Die dauerhafte operative Korrektur ermöglicht ein Leben ohne Brille und gehört zu den sichersten Verfahren der Medizin. (www.artemiskliniken.de/nh)

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.