Neues Jahr - mehr Erholung?

Kurz nach den Feiertagen direkt schon wieder an Entspannung zu denken, mag vermessen klingen. Dennoch ist es hilfreich schon jetzt geeignete Entspannungsstrategien abzurufen, damit der Stresslevel im Job nicht schon zu Jahresbeginn hochkocht.

Und, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse  (TK) zeigt, haben viele Hessen diesen Effekt schon verinnerlicht und entspannen nach der Arbeit gezielt: Hobbys, gemütliches Faulenzen, Spazierengehen, Kochen oder Lesen dienen dem Ausgleich.

Schlüssel zum Glück sind jedoch meist Familie und Freunde. Für 94 Prozent der Frauen und Männer in Hessen sind sie ein starker Rückhalt und sieben von zehn Befragten ziehen ihre Energie aus einem abwechslungsreichen privaten Umfeld.

Allerdings setzen auch viele Hessen auf die Wirkung von Alkohol: Rund ein Drittel der Männer und Frauen greifen bei Stress zu Bier und Wein. Besonders junge Leute greifen in stressigen Momenten oft zur Flasche (fast jeder Zweite unter 25 Jahren). Und: Fünf Prozent der Hessen entspannt mit Beruhigungsmitteln, wenn der Druck zu groß wird. "Ein fataler Fehler, denn dieses Verhalten kann in eine Sucht münden. Besser ist es, den Ursachen für den Stress auf den Grund zu gehen. Dann kann man sich daran machen Lösungen zu entwickeln, um die Belastungen zu reduzieren", sagt Heidi Kristensen, Präventionsberaterin der TK in Hessen.

Mehr als einem Drittel der hessischen Berufstätigen (36 Prozent) gelingt es zudem nicht nach Feierabend und am Wochenende, die Arbeit hinter sich zu lassen. Jeder Vierte ist mittels Smartphone, Tablet-Computer  oder Laptop immer auf Standby. Und so bleibt der Stresspegel auch in der Freizeit oben, die wichtigen Regenerationsphasen für Körper und Seele kommen zu kurz.

Wer indes erkannt hat, wie bedeutend die Wohlfühlzeit ist, erspart sich körperliches Unbehagen, denn ein dauerhaft hoher Stresspegel rächt sich. Zum Beispiel mit Rückenschmerzen oder Schlafstörungen bis hin zu Angststörungen. Für die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der TK wurden Menschen ab 18 Jahre in Hessen zum Thema Stress befragt. (www.tk.de/lv-hessen/nh)

Quelle: HNA

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