Rückenschonende, haltungsgerechte Schulranzen für Grundschulkinder

Die Einschulung ist ein großes Ereignis für die Erziehungsberechtigten, die Verwandten und für den ABC-Schützen selbst. Dann kehrt der Schulalltag ein, für den ein Kind gut vorbereitet sein muss. Hierbei treten schon in der Grundschule manchmal körperliche Beschwerden auf.

Kinder sitzen mehr als vorher, denn im Kindergarten war es möglich, herumzutollen, zu spielen und sich zu bewegen.

Die Einschulung ist ein großes Ereignis für die Erziehungsberechtigten, die Verwandten und für den ABC-Schützen selbst. Dann kehrt der Schulalltag ein, für den ein Kind gut vorbereitet sein muss. Hierbei treten schon in der Grundschule manchmal körperliche Beschwerden auf.

Kinder sitzen mehr als vorher, denn im Kindergarten war es möglich, herumzutollen, zu spielen und sich zu bewegen. Die ABC-Schützen sitzen in der Klasse, bei den Hausaufgaben und in späteren Jahren zunehmend vor dem Computer oder Fernseher. Sind die entsprechenden Sitzgelegenheiten dabei ergonomisch ungünstig, treten Haltungsschäden oder Rückenbeschwerden auf.

Dabei spielt gerade bei jüngeren Kindern auch der Schulranzen eine große Rolle, da er das gesamte Schuljahr getragen wird. In diesem Artikel beleuchten wir, welche Eigenschaften ein rückenschonender, haltungsgerechter Schulranzen mitbringen sollte und geben weitere Tipps in Bezug auf die Büchertasche für verantwortungsbewusste Eltern.

Der Inhalt eines Schulranzens

Eltern sollten in den ersten Schulwochen beim Packen des Schulranzens helfen. Dies beugt dem Herumschleppen unnützer Dinge vor. Des Weiteren sollten an die Rückseite des Tornisters, also direkt am Rücken des Kindes, ebenmäßige Dinge (beispielsweise Hefte, Ordner) gepackt werden, da sie sonst in den Rücken drücken. Schweres Schulgepäck sollte ebenfalls möglichst nah am Körper getragen werden. Das Volumen des Ranzens sollte mindestens 15 Liter betragen, gewöhnlich liegt es zwischen 19 und 22 Litern.

Unbefüllt sollte sein Gewicht bei Grundschulkindern etwa 1,1 bis 1,3 Kilogramm betragen, ab der Mittelstufe kann er einige hundert Gramm mehr wiegen. Lange nahm man an, dass 10 bis 12 Prozent des Körpergewichts des Kindes die Maximalbefüllung des Ranzens ausmachen sollte.

Ein rückengerechter Ranzen, der nicht länger als etwa 20 Minuten (durchschnittlicher Schulweg) getragen wird, kann jedoch auch etwas schwerer sein.

Tipps für höheren Tragekomfort

Die Tragegurte sollten mindestens vier Zentimeter breit sein. Sind sie schmaler, schneiden sie während des Tragens ein; sind sie jedoch deutlich breiter, besteht die Gefahr, dass der Tornister von den Schultern rutscht. Das Abrutschen kann durch eine entsprechende Oberflächengestaltung an der Innenseite der Träger gewährleistet werden. Die Gurte müssen adäquat gepolstert und leicht verstellbar sein. Eltern sollten kontrollieren, ob sie stets gleichmäßig eingestellt sind. Mit einem Brustgurt, der längen- und höhenverstellbar sein sollte, kann der Sitz des Schulranzens am Körper verbessert werden. Der Schulranzen sollte oben einen stabilen Griff zum Anheben besitzen. Eine große Auswahl an Schulranzen bekannter Marken mit hohem Tragekomfort bietet beispielsweise der Online-Versand Schulranzen.net. Nach dem Kauf, in den ersten Schulwochen, sollten Eltern darauf achten, ob ihr Kind eine ungewöhnliche Haltung beim Tragen des Schulranzens einnimmt, beispielsweise, ob es den Oberkörper nach vorne biegt. Kinder sollten Schulranzen nicht für längere Zeit in der Hand oder mit nur einem Tragegurt über der Schulter tragen. Dies belastet neben der Wirbelsäule Knochen und Gelenke und kann zu irreparablen Haltungsschäden und lebenslangen Rückenbeschwerden führen.

Weitere Tipps zum Äußeren

Ein verstärkter Boden sorgt für einen sicheren Stand und schützt vor Verschmutzungen oder Feuchtigkeit. Büchertaschen mit einem festen Korpus bieten generell bessere ergonomische Voraussetzungen. Die Fläche am Rücken sollte gepolstert und zwar dem Verlauf der Wirbelsäule (S-Form) folgen, jedoch nicht zu stark konturiert sein, da sich bei Kindern die Rumpflänge deutlich unterscheidet und sich die Anatomie durch Wachstumsschübe schnell ändern kann. Die Norm DIN 58124 legt verschiedene hilfreiche Bedingungen für die Tornister fest, beispielsweise dass 20 Prozent der sichtbaren Fläche mit fluoreszierendem Material versehen sind. Zudem wird Belastbarkeit und Regentauglichkeit überprüft. Von Trolleys für Grundschulkinder ist abzuraten. Was ist, wenn auf dem Schulweg Treppen oder weitere Hindernisse auftauchen? Trolleys werden den motorischen Fähigkeiten eines Kindes nicht gerecht. Im Gedränge eines Schulhauses kann ein Trolley die Sicherheit gefährden, zudem werden Koordination und Muskelkraft sowie das vernünftige Packen eines Ranzens vernachlässigt.

Quelle: HNA

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