Ratschlag für Angehörige

Zurück ins Leben Einen Menschen auf dem Weg von einem Burn-out wieder ins Leben zurück zu begleiten, ist ein anstrengender Weg. Er fordert viel Geduld. Dies allein schon durch die langen Zeiträume, in welchen sich die Krankheit abspielt. Doch eine Hilfe von außen fördert den Heilungsprozess enorm.

Ratgeber

Je mehr Sie selbst über das Burn-out-Syndrom wissen, desto mehr Verständnis werden Sie für den Betroffenen haben. Lesen Sie Ratgeber-Literatur zum Thema, nehmen Sie Kontakt zu Selbsthilfegruppen auf und sprechen Sie mit einem Arzt über Burn-out. Sprechen Sie offen darüber, dass Sie sich über Burn-out-Syndrom informieren. Damit signalisieren Sie ernsthaftes Interesse an der Situation des anderen.

Selbstwert stärken

Stärken Sie das Selbstwertgefühl des anderen. Betonen Sie des Öfteren, dass Sie und andere Verwandte und Freunde gerne mit ihm zusammen sind und ihn sehr schätzen. Erinnern Sie ihn daran, was er im Leben bereits alles geschafft und geleistet hat.

Unternehmungen

Regen Sie kleinere gemeinsame Unternehmungen an. Das kann ein einfacher Spaziergang sein, ein Konzertbesuch oder ein Treffen mit guten Freunden. Abwechslung und Bewegung sind jetzt genau das Richtige. Bleiben Sie auch hierbei beharrlich und regen Sie immer wieder zu kleinen Aktivitäten an. Zwingen sollte man allerdings niemanden. Setzen Sie den anderen nicht zusätzlich unter Druck.

Nicht überfordern

Überfordern Sie sich nicht selbst. Sie sind kein Therapeut, können keine Selbsthilfegruppe ersetzen und die Probleme des anderen auch nicht für ihn lösen. Gönnen Sie sich Auszeiten, in denen Sie Spaß haben und unbeschwert sind. Nur so können Sie die eigenen Kraftreserven auftanken und dem anderen über einen längeren Zeitraum eine Stütze sein. (nh/may)

Quelle: HNA

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