Power durch Pilates

Andrea Spitzer: Inhaberin eines Pilates-Studios in Kassel. Foto:  Privat

Im Pilates-Training werden die tiefliegenden Bauchmuskeln, der Beckenboden und die Muskulatur rund um die Wirbelsäule trainiert. Das Zusammenspiel aller Muskeln stabilisiert das Körperzentrum und richtet die Wirbelsäule auf. Zwar lassen sich eine schlankere Taille und ein trainierter Po durch das Training erzielen, doch dahinter stecke viel Arbeit, sagt Andrea Spitzer.

In diesem Sport geht es der Trainerin um viel mehr: „Wer regelmäßig Pilates übt, verbessert seine Haltung, beugt Rückenbeschwerden vor und schafft Beschwerdefreiheit.“

Joseph Hubertus Pilates, geboren in Düsseldorf, entwickelte um das Jahr 1925 als Fundament seiner Methode die Mattenarbeit, welche durch den Einsatz spezieller Kleingeräte ergänzt wird.

Gegen die Schwerkraft

Joseph Hubertus Pilates konstruierte zudem auch Geräte wie den Reformer, Chair und Barrel, bei denen sich der Trainingseffekt daraus ergibt, dass der Trainierende gegen Federwiderstände oder die Schwerkraft arbeitet, erläutert Spitzer.

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„Bei allen Pilates-Bewegungen ist das Entscheidende, dass sie vom Körperzentrum aus geleitet werden“, fügt die Referentin des Landessportbundes hinzu.

Das Pilates-Training sei unabhängig von Alter und Leistungsfähigkeit. „Pilates ist eine sanfte und biomechanisch korrekte Trainingsmethode, in der der Trainer eine fundierte Pilates-Ausbildung vorweisen, Wissen aus den Bereichen Anatomie, Bewegungslehre und ein umfangreiches Übungsrepertoire verinnerlicht haben sollte“, erklärt sie. Das befähige ihn, auf spezielle Bedürfnisse und eventuelle Vorerkrankungen des Trainierenden einzugehen.

Im Pilates werden verschiedene Prinzipien angewandt. „Dabei ist es wichtig, die Übungen konzentriert und präzise auszuführen.“ Das hat laut Andrea Spitzer, Inhaberin des ersten Pilates Studios Kassel, den positiven Nebeneffekt, dass die Teilnehmer während der Bewegungen vom Alltag abschalten und sich im Anschluss erfrischt und entspannt fühlen. (nh)

Quelle: HNA

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