Organisieren, beschaffen, gestalten

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Entlasten im Management: Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte besorgen Medikamente, rechnen Leistungen ab und präsentieren die Waren.

Der Ausbildungsberuf zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) wird in Zukunft noch attraktiver, da seit August 2012 eine neue Ausbildungsordnung gilt.

„Der Beruf PKA ist interessant, vielfältig und zukunftssicher“, sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. „Gefragt sind vor allem kaufmännisches Denken und Organisationstalent. PKA sind für den Apotheker wertvolle Mitarbeiter, da sie ihn im Management der Apotheke unterstützen und entlasten.“ Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt im kaufmännisch-organisatorischen Bereich der Apotheke. Dazu gehört unter anderem die Beschaffung und Lagerung von Arzneimitteln, die Preisbildung und die Leistungsabrechnung. Hinzu kommen die Warenpräsentation, zum Beispiel bei der Schaufenstergestaltung, und die Mitarbeit bei Marketing und Qualitätssicherung. Auch die Beratung zu Kosmetika oder Verbandmitteln ist eine Aufgabe der PKA. Die Beratung zu Medikamenten und deren Abgabe ist Apothekern und Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) vorbehalten.

PKA werden im dualen System ausgebildet: Die praktische dreijährige Ausbildung übernimmt eine Apotheke, parallel wird eine Berufsschule besucht. Bundesweit arbeiten derzeit etwa 34 000 PKA beziehungsweise Apothekenhelferinnen in öffentlichen Apotheken. Jedes Jahr entscheiden sich rund 1600 junge Menschen für diese Ausbildung. PKA ist ein Frauenberuf: Rund 95 Prozent der Berufstätigen sind weiblich. Fink: „Wer sich für den Beruf der PKA interessiert, kann in einer Apotheke in seiner Nähe einen Einblick in den späteren Berufsalltag bekommen.“ Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind gut: Viele Apotheken bilden regelmäßig aus und suchen laufend Auszubildende. (nh)

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Quelle: HNA

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