Im Notfall immer bereit: Die ZNA in Weende

+

Ob Knochenbrüche, Bauchschmerzen, Fieber oder lebensbedrohliche Luftnot: ein professionelles und engagiertes Team steht in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Weender Krankenhauses für die Menschen aus Göttingen und Umgebung bereit, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

 „Im Durchschnitt behandeln wir 100 Patienten täglich. Der kleine Junge mit Blindarmentzündung, der Fußballer mit Knochenbruch, der ältere Herr mit schwerer Lungenentzündung oder die Nachbarin mit Magenbluten: Alle bekommen bei uns eine hochwertige Versorgung – rasch und unter Einsatz modernster medizinischer Möglichkeiten. Aber auch für alltägliche Probleme wie Halsschmerzen oder Durchfall stehen wir jederzeit bereit, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist “, sagt Dr. Tobias Harder, ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme.

 Die ZNA in Weende ist für die interdisziplinäre Patientenversorgung die zentrale Anlaufstelle für Patienten, Krankenwagen und Notärzte.

 Auf über 800 Quadratmeter gibt es Notfallmedizin auf höchstem Niveau. Dafür stehen vier Untersuchungsräume, ein Gipsraum, ein Isolationsraum, ein Liegeraum mit drei Behandlungsplätzen sowie ein Schock- und Reanimationsraum, der zugleich als Notoperationsraum dient, zur Verfügung. Von der Leitstelle aus können sieben Behandlungsplätze zeitgleich per Monitor überwacht  werden. Die Computertomographie und die hochmoderne Intensivstation befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die vier Disziplinen Unfallchirurgie, Innere Medizin, Allgemeinchirurgie und Urologie repräsentieren das Behandlungsspektrum der ZNA. 15 Gesundheits- und Krankenpfleger sowie fünf Arzthelferinnen unterstützen das ärztliche Team.

Ein ansprechend gestalteter großer Wartebereich inklusive  Kinderspielecke verkürzt die Wartezeit. „Auch wenn sich unsere Patienten hier nur möglichst kurz aufhalten sollen: Dieser Service ist  uns sehr wichtig. Ein vielfältiges Zeitschriften-Sortiment, große Fernsehmonitore und das Sudoku-Angebot sorgen für Abwechslung. Und wenn einmal die Lesebrille vergessen wird, helfen wir auch dabei mit unseren Leihbrillen aus“, versichert Jens Martin, pflegerischer Leiter.

Bewährt hat sich das Patientenmanagement: drei Pflegekräfte übernehmen die Bettenorganisation im gesamten Krankenhaus und koordinieren Operationstermine. „Bei uns ist der Patient keine Nummer. Jeder, der uns aufsucht, wird mit seinen Fragen und Bedürfnissen ernst genommen. Das steht für uns an erster Stelle“, beschreibt Eva-Maria Fahlbusch, Leiterin des Patientenmanagements, die Arbeitseinstellung ihres Teams.

Eine Neuerung stellt die computervermittelte Medikamentenprüfung dar: Bei stationärer Aufnahme werden mit elektronischer Verordnungshilfe die bisher vom Patienten eingenommenen Medikamente noch in der Notaufnahme auf Verträglichkeit geprüft und in den Behandlungsplan aufgenommen. Auf diesem Wege die Medikamententherapiesicherheit für die Patienten bereits in der Notaufnahme zu optimieren, ist in Göttingen bisher einmalig.

Bei 40.000 Patientenbehandlungen pro Jahr ist eines entscheidend: Eine hoch motivierte, flexible und kommunikative Mannschaft, die professionell handelt und sich rasch auf neue Situationen und Patienten einstellt. „Und eine solche Mannschaft haben wir hier in unserer Weender ZNA, worauf wir auch ein wenig stolz sind“, stellt Harder fest. (nh)

Quelle: HNA

Kommentare