Naturschall fördert Hörwahrnehmung

Trotz Schwerhörigkeit reagiert das Ohr auf Schall

Die Schallverschmutzung – etwa durch Straßenlärm oder musikalische Dauerberieselung – sowie Arbeitsbelastungen und bestimmte Erkrankungen führen häufig zu Störungen in der Hörwahrnehmung.

Im Alltag bemerkt der Betroffene als erstes, dass er in Gruppengesprächen oder Vorträgen die einzelnen Stimmen nicht mehr selektiert hören kann. Fachleute nennen das den Cocktail-Party-Effekt. Auch Ohrgeräusche, oft in Folge von Stresssituationen, treten immer häufiger auf.

Die Naturschalltherapie ist als Herangehensweise bei diesen Störungen gut geeignet. Dabei wird ein harmonisches Klangfeld genutzt, dass sich wie in der Natur räumlich ausbreitet. Dieser natürliche, harmonische Kugelschall ermöglicht ein dreidimensionales Hören in dem vorhandenen Klangraum, der zwischen zwei Schallwandlern entsteht. Die Schallwellen durchdringen ohne Störung den Organismus. Sie bringen die Zellen auf sanfte Art zum Schwingen und unterstützen dadurch den Organismus bei der Genesung.

Das Richtungshören, was bei oben genannten Störungen meist beeinträchtigt ist, kann in diesem dreidimensionalen Klangraum sehr gut korrigiert werden. Ein spezielles Rosa Rauschen hilft, störende Ohrgeräusche wie bei Tinnitus zu lindern. Auch Schmerzen können auf diese Weise mit Unterstützung des Naturschalls behandelt werden, und der Schlaf wird tiefer und erholsamer.

Das Naturschallsystem wird nicht nur unter therapeutischer Kontrolle eingesetzt. Für Betroffene gibt es eine benutzerfreundliche Variante für zu Hause. Über die therapeutische Nutzung hinaus kann das System zur brillanten Musikwiedergabe genutzt werden. Das Klangprofil wissen selbst Profis zu schätzen. (nh)

Quelle: HNA

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