Sommerzeit unbeschwert genießen

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Sonnenbrand vermeiden: Eine langsame Gewöhnung an die Sonne und ein ausreichender Schutz ist wichtig.

Mit den ersten Sonnenstrahlen zieht es viele Menschen nach draußen: Tage am Wasser oder auf Terrasse und Balkon stehen dann auf dem Programm. Doch mit der warmen Jahreszeit gehen auch einige unangenehme Begleiter einher.

„Insektenstiche, Sonnenbrand, Allergien und Kreislaufprobleme haben dann Hochkonjunktur“, weiß Moritz Müller-Dombois, Geschäftsführer von medizinfuchs.de. Mit einfachen Tipps lässt sich sommerlichen Beschwerden jedoch auch auf natürliche Art und Weise entgegenwirken.

Angriff aus der Luft: Insekten

Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen fliegen Wespen und Mücken wieder verstärkt. Während weibliche Mücken gezielt das Protein aus unserem Blut benötigen, greifen Wespen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen. Generell hilft es, nach einem Insektenstich zunächst die Einstichstelle zu kühlen. Zudem leistet Lavendelöl gute Dienste, um eine Schwellung zu verhindern. Dazu das Öl alle zehn Minuten mit einem Wattebausch auf die betroffene Stelle tupfen.

Gefährlich wird es, sobald sich Schwindel oder Übelkeit abzeichnen: In diesen Fällen kann eine Unverträglichkeit gegen Insektengift vorliegen und Betroffene sollten direkt einen Arzt aufsuchen. Bei Mücken hingegen gilt die krautige Pflanze Spitzwegerich als natürliche Hilfe. Zerreibt man die Blätter und drückt sie anschließend auf die Wunde, lindern sie sowohl Juckreiz als auch Schwellung augenblicklich. Darüber hinaus treten auch Quälgeister der anderen Art wieder in Erscheinung: Zecken. „In jede Hausapotheke gehört daher auch eine Zeckenzange“, erklärt Moritz Müller-Dombois. Damit das Tier knapp über der Einstichstelle greifen und mit einer leichten Aufwärtsbewegung hinausziehen.

Unterschätzte Gefahr: Sonne

Sonne hebt die Stimmung und versorgt den Körper mit lebenswichtigem Vitamin D. Um ernst zu nehmenden Schäden vorzubeugen, sollten Sonnenbäder jedoch nur geschützt und in Maßen stattfinden. Zunächst einmal gilt es die Haut langsam daran zu gewöhnen, um beispielsweise einer Sonnenallergie in Form von Hautrötungen und kleinen juckenden Bläschen vorzubeugen. Tritt sie dennoch auf, helfen kalte Umschläge sowie zinkhaltige Lotionen. Zudem muss die Haut für einige Tage dringend vor weiterer Einstrahlung geschützt werden.

Bei Sonnenbrand hingegen sollten Betroffene die verbrannten Hautstellen zunächst unter fließendem Wasser kühlen und viel trinken, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Darüber hinaus schaffen entzündungslindernde Salben, beispielsweise mit Ringelblume, natürliche Abhilfe.

Faustregel für alle sonnenbedingten Beschwerden: Tritt nicht innerhalb kürzester Zeit eine Linderung ein oder wirken sie sich auf den Kreislauf aus, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Kreislauf auf Abwegen

Schwindel, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen stellen weitere Begleiter sommerlicher Hitze dar. „Um vorzubeugen, sollte viel getrunken werden. Bevorzugt eignen sich Mineralwasser, Saftschorlen und Früchtetees“, rät Moritz Müller-Dombois. Auch Wechselduschen und leichte Bewegung in den Morgen- und Abendstunden kurbeln den Kreislauf an.

Hitzebedingte Kopfschmerzen lassen sich ebenfalls mit Flüssigkeit bekämpfen, darüber hinaus lindert Pfefferminzöl zum Einmassieren an den Schläfen die Beschwerden.

Um auf den Sommer optimal vorbereitet zu sein, lohnt es sich, entsprechende Medikamente dauerhaft in der Hausapotheke aufzubewahren. So steht einer gesunden Sommerzeit fast nichts mehr im Weg.

(www.medizinfuchs.de/nh)

Quelle: HNA

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