Fitness für die Allerkleinsten

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„Kuckuck!“: Mama und Baby haben bei den gemeinsamen Fitnessübungen Spaß. Zusammen zu kuscheln und zu toben, stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Babys lieben Bewegung. Schon während der Schwangerschaft turnen sie im Mutterbauch herum und drehen sich in alle Richtungen. Auch nach der Geburt sollten Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, den angeborenen Bewegungsdrang ausleben zu können.

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PDF der Sonderseite Schwangerschaft und Geburt

Wenn Mama oder Papa das Kleine beispielsweise öfter mal in die Seitenlage und wieder zurück rollen, macht das Spaß und fördert das Körpergefühl des Kindes. Doch oft sind Eltern sich unsicher, welches Spiel für welches Alter angemessen ist. Sie machen sich Sorgen, ob sie ihrem Baby weh tun oder ob bestimmte Bewegungen schaden können. Viele Mütter schließen sich daher gerne einer professionell geleiteten Mama-Baby-Fitnessgruppe  an. So bringen sie den Nachwuchs richtig in Bewegung und gleichzeitig auch sich selbst nach der Geburt wieder gezielt in Form.

Kräftigung für Mamas Rücken, Beckenbodengymnastik und Übungen für die klassischen Problemzonen Bauch-Beine-Po  der Großen sollten sich in speziellen Kursen mit altersgerechten Spielen für die Kleinen abwechseln.

Babyfitness hat übrigens nichts damit zu tun, Kleinkinder gezielt zu sportlichen Höchstleistungen zu animieren. Vielmehr sprechen die Übungen sie altersgerecht in ihrer motorischen, geistigen und emotionalen Entwicklung an.

Nicht nur auf dem Rücken liegen

Die sanfte Art der Babyfitness fördert nicht nur die Bewegung der Kleinen, sondern sie hilft auch, Fehlbildungen des kindlichen Körpers zu vermeiden. „In meine Praxis kommen Kinder, die mit acht Monaten beispielsweise nur auf dem Rücken gelegen haben und von ihren Eltern kaum bewegt wurden“, sagt Physiotherapeutin Verena Doennig-Wagener, die seit fünfzehn Jahren in ihrer Praxis in Hagen ausschließlich Babys und Kinder behandelt. „So hat das Baby gar nicht die Möglichkeit, sich eigenständig gesund zu entwickeln und das oftmals nur aus Unwissenheit der Eltern.

Vor allem das Schlafen in Bauchlage wird als Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod angesehen. Dass die Bauchlage beim Spielen aber absolut okay und sogar notwendig für die richtige Entwicklung des Kindes ist, wissen viele Eltern gar nicht. So führt die fehlende Bauchlage zum Beispiel oft zu einem abgeflachten Hinterkopf. In einer Mutter-Baby-Fitnessgruppe werden diese Zusammenhänge genau erklärt. (djd)

Quelle: HNA

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