Mehr Entspannung für Patienten

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Hier kommt keine Einengungsangst auf: Oberarzt Dr. Bodo Schlangmann lagert einen Patienten für die Untersuchung im offenen MRT.

Seit 16 Jahren gibt es den offenen MRT in der Vitos OKK Kassel. Man muss nicht an Klaustrophobie leiden, um in einem geschlossenen Magnetresonanz-Tomographen (MRT) – landläufig Röhre genannt – Einengungsangst zu bekommen.

Auch gut gemeinte Ratschläge, an etwas Schönes wie Strand und Meer zu denken, helfen nicht wirklich.

Das weiß jeder, der schon einmal in der „Röhre“ war. „Deshalb bieten wir seit 16 Jahren eine offene MRT-Untersuchung an. Unsere Patienten erleben die luftige Atmosphäre mit freier Sicht als sehr entspannend und wohltuend“, sagt Dr. Bodo Schlangmann, Leiter der Radiologie der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel (Vitos OKK).

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Erst vor zwei Jahren wurde ein offener MRT der neuesten Generation angeschafft. Neben der offenen Bauform hat das mit einem Permanentmagneten betriebene radiologische High-Tech-Gerät weitere Pluspunkte. „Durch eine verdoppelte Magnetfeld-Stärke bekommen wir eine noch bessere Bildqualität bei kürzerer Untersuchungszeit. Auch die Zahl der Empfangskanäle wurde erhöht, so dass wir eine feinere und schnellere Auswertung der Signale von einer Körperregion erhalten“, erläutert Schlangmann.

Die offene Bauweise erlaubt es zudem, Gelenke oder Wirbelsäule in Bewegung zu untersuchen. „Geliefert wird eine exakte radiologische Diagnostik, die Voraussetzung ist für eine zielgerichtete Behandlung“, erklärt Oberarzt Dr. Bodo Schlangmann. (nh)

Quelle: HNA

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