It’s Teatime - Mit Johanniskraut, Mate und Co. Beschwerden sanft entgegenwirken

Mit sinkenden Temperaturen steigt das Bedürfnis nach wärmenden Getränken: Zeit für Tee. Eine dampfende Tasse kann enorm zum eigenen Wohlbefinden beitragen, und das in vielerlei Sicht.

„Die Wirkung des Tees variiert dabei abhängig von der Herstellungsweise und insbesondere von der konsumierten Menge“, weiß Moritz Müller-Dombois, Geschäftsführer von medizinfuchs.de, einem Medikamenten-Preisvergleich im Internet. „Von anregenden über beruhigende Inhaltsstoffe bis hin zu einem entzündungshemmenden Effekt stellt Tee abhängig von Sorte und Zubereitung einen wahren Alleskönner dar.“

Mate schont Nerven

Doch nicht nur vorbeugend, auch im Erkrankungsfall trägt Tee unterstützend dazu bei, schneller wieder zu gesunden. Während die medizinische Wirkung von Pfefferminz- oder Blasen- und Nieren-Tee hinlänglich bekannt ist, erschließen sich andere Wirkungsweisen nicht sofort. „Nervöse oder schlaflose Menschen sollten zu Aufgüssen mit Johanniskraut greifen. Dabei wirken nicht nur die Inhaltsstoffe an sich, sondern auch das Ritual, vor dem Zubettgehen eine Tasse Tee zu trinken, fördernd für eine erholsame Nachtruhe“, erklärt Müller-Dombois. Ursprünglich aus Südamerika stammender Mate-Tee hingegen bewirkt das Gegenteil: Darin enthaltenes Koffein wirkt anregend auf den Kreislauf und macht wach. Zudem schreiben Teekenner ihm auch therapeutische Eigenschaften in Bezug auf Nerven, Muskeln und den Stoffwechsel zu. Schwarzer Tee dagegen dient bereits seit Jahren als Hausmittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen. Darüber hinaus verfügt er über eine antibakterielle, leicht schmerzlindernde Wirkung und kann, ohne Zucker getrunken, durch seinen Fluorid-Anteil sogar dazu beitragen, den Zahnschmelz zu härten.

Kur einmal anders

In Deutschland eher in Kombination mit Fasten bekannt, stellen Teekuren eine Möglichkeit dar, zusätzlich etwas zur eigenen Gesundheit beizutragen. Sie nutzen die Heilwirkung von bestimmten Sorten, um körperlichen und seelischen Beschwerden entgegenzutreten. „Bei einer Kur trinken Gesundheitsbewusste abhängig vom gewünschtem Effekt einen ausgewählten Tee über einen festen Zeitraum und nach einem bestimmten Tagesplan“, weiß Moritz Müller-Dombois. Je nach Tee kann sich die Wirkung so optimal entfalten und beispielsweise den Stoffwechsel anregen oder aber der Gewichtsreduktion dienen. Während die Wirkstoffe des Tees beim Fasten auf einen leeren Magen treffen und sich so noch besser verbreiten, bezeichnet man Teekuren neben regulären Mahlzeiten auch als abgemilderte  Variante. (medizinfuchs.de)

Quelle: HNA

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