Lebensfreude: Je älter, desto glücklicher

Mit den Lebensjahren nimmt auch die Lebensfreude zu. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "50 plus", die in Berlin vorgestellt wurde.

Laut der Untersuchung vom "Institut für neue soziale Antworten" (INSA) gaben 90 Prozent der über 80-Jährigen an, mit ihrem Leben "eher bis sehr zufrieden" zu sein. In der Gruppe der 70 bis 79-Jährigen fühlen sich nur drei von vier Befragten (77 Prozent) rundum wohl. Bei den 50 bis 59-Jährigen sind es lediglich 63 Prozent.

Ältere halten sich für kompetenter und innovativer

Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist bei der älteren Generation sehr groß. 89 Prozent der über 50-Jährigen sind davon überzeugt, dass sie über eine gute Fachkenntnis verfügen. Mehr als die Hälfte (60 Prozent) hält sich für besonders innovativ. 79 Prozent der Befragten schätzen sich zudem als kollegial ein.

Drei von vier Rentnern (75 Prozent) können sich vorstellen, noch einmal arbeiten zu gehen. Dabei spielen sowohl wirtschaftliche als auch soziale Gründe eine Rolle. Die Rente mit 67 lehnen zwei Drittel der Befragten ab. Drei von vier Älteren forderten, dass ein Verbleib im Betrieb bis zum Alter von 69 Jahren möglich sein sollte.

Studie von Großunternehmen finanziert

Die Studie ergab außerdem, dass über 50-Jährige nicht häufiger zum Arzt gehen als die unter 50-Jährigen. Während die Jüngeren allerdings häufig psychische Beschwerden haben, haben Ältere eher körperliche Probleme. 22 Prozent der über 50-Jährigen berichten, dass ihnen beim Arztbesuch schon einmal eine Therapie oder ein Medikament verweigert wurde.

Der Anteil der Autofahrer zwischen 30 und 80 Jahren ist relativ konstant. Die Bereitschaft zu umweltbewusstem Verhalten ist bei den über 50-Jährigen allerdings ausgeprägter als bei den Jüngeren.

Die Untersuchung wurde von Großunternehmen wie RWE oder BP finanziert. (dapd)

Quelle: HNA

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