Leben und genießen mit Zöliakie

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Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms. Sie beruht auf einer Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten. Gluten kommt vor allem in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer vor. Doch trotz der Krankheit kann man schlemmen und genießen.

Im Dünndarm wird die Nahrung in ihre Bestandteile zerlegt, die über die Dünndarmschleimhaut in den Körper gelangen. Bei Zöliakie-Betroffenen führt die Zufuhr von Gluten zu einer Entzündung der Darmschleimhaut. Dies hat zur Folge, dass nicht genügend Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden und Mangelerscheinungen auftreten können. Doch wenn jemand die Diagnose Zöliakie erhalten hat, muss das nicht bedeuten, dass er auf Leckereien verzichten muss. Selbermachen ist dann angesagt.

Glutenfreie  Rezepte

  • Pizza

Zutaten für den Teig: 150 g Magerquark, 6 EL Milch, 6 EL Öl, ½ TL Salz, 250 g Mehl-Mix hell, rustikal oder plus, ½ Päckchen weinsteinsaures Backpulver. Zutaten und Zubereitung für den Belag: 1 Päckchen Tomato al gusto oder Ähnliches, 2 EL Olivenöl, Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano, evtl. Knoblauch), 100 g geriebenen Emmentaler Käse, nach Belieben und DZG-Liste: Salami, Schinken, Champignons, Thunfisch, Maiskörner, Quark, Milch, Öl und Salz gut miteinander verrühren. Mehl-Mix hell mit dem Backpulver vermischen und esslöffelweise unter die Quarkmasse arbeiten (Handrührgerät/Knethaken). Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen. Danach kann der Teig mit den Händen geknetet werden. 1-2 EL Mehl-Mix hell zum Bemehlen auf der Arbeitsplatte und der Hände verwenden. Eine Form oder ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig ausrollen. Tomatenmasse nach Belieben würzen und auf dem Teigboden verteilen. Den Käse gleichmäßig darüber streuen. Den restlichen Belag nach Wunsch aufbringen. Backen: am besten im vorgeheizten Backofen, 175C, mittlere Schiene, 20-30 Minuten

  • Zimtwaffeln

Zutaten: 150 g Butter, 150 g Zucker, 1 P Vanillezucker, 3 Eier, Gr. M, 2 TL Zimt, 1 Msp. Kardamom, 250 g Hammermühle Mehl-Mix hell, Öl oder Kokosfett für das Waffeleisen. 1. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren (Handrührgerät/Quirl). Die Eier nacheinander zufügen und jedes einzelne gründlich unterrühren. 2. Mehl-Mix hell mit den Gewürzen mischen und esslöffelweise unter die Butter-Ei-Masse arbeiten. 3. Den Teig ½ Stunde abgedeckt kühlstellen. 4. Ein Oblateneisen (auch Hippeneisen) vorheizen und leicht fetten. 5. Mit zwei Teelöffeln kleine Teigkugeln abstechen und in die Mitte des heißen Oblateneisen einlegen. Goldbraun backen und zum Abkühlen auf ein Gitter legen. 6. Die Waffeln werden beim Erkälten fest. Nach Belieben können sie im noch heißen Zustand zu Hippen aufgerollt oder zu Tüten oder Schälchen geformt werden. 7. Die Waffeln zum Aufbewahren in einer gut schließbaren Blechdose lagern. (zj)

Quelle: HNA

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