Kunst trotz(t) Demenz

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Kunst trotz(t) Demenz lautet der Titel der Ausstellung, die jetzt im Foyer des Diakonissen-Krankenhauses eröffnet wurde. Die Wanderausstellung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau sowie ihres Stiftungsfonds DiaDem will auf die Lebensumstände von Demenzkranken und deren Angehörigen aufmerksam machen.

Zum einen zeigen dabei an Demenz erkrankte Künstler, wie kreativ sie (noch) sind und wie sie mit Zeichenstift, Farbe und Pinsel ihre Stimmung und Gefühle mitteilen. Zum anderen liefern pflegende Angehörige und renommierte Fotografen Beweise dafür, wie bei demenzkranken Menschen immer wieder Momente der Lebensfreude aufblitzen, ohne jedoch deren Hinfälligkeit zu retuschieren.

Die Vernissage ließen sich auch Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Schwarz, Stadtrat Hendrik Jordan, Rudolf Herfurth (Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau) sowie die Stadtverordneten Bernd-Peter Doose und Helga Weber nicht entgehen. Interessiert schlenderten sie gemeinsam mit Kurator Andreas Pitz durch die Ausstellung, während Welf Kerner auf seinem Akkordeon für beschwingte Klänge sorgte.

Die Kunstschau präsentiert über 100 Kunstwerke von 32 zeitgenössischen deutschen Künstlern und ist noch bis zum 8. Februar 2012 im Foyer des Diakonissen-Krankenhauses in der Herkulesstraße 34 zu sehen.

Die Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau und ihr Stiftungsfonds DiaDem engagieren sich für demenzkranke Menschen und ihre Familien. Neben konkreten Hilfen will der Stiftungsfonds gezielt kreative Impulse setzen für eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz. Die Wanderausstellung „Kunst trotzt Demenz“ ist ein erstes Produkt dieser angestrebten Zielsetzung.

Informationen zur Ausstellung und eine Bestellmöglichkeit für Katalog und DVD finden Sie unter:  www.kunst-trotzt-demenz.de.

Quelle: HNA

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