Kreisklinik Frankenberg setzt geriatrische Abteilung mit Diakonie-Krankenhaus Wehrda um

Gemeinsam mit dem Diakonie-Krankenhaus Wehrda  wird das Kreiskrankenhaus Frankenberg künftig eine geriatrische Abteilung betreiben. Den entsprechenden Kooperationsvertrag haben beide Häuser jetzt unterzeichnet. Die geriatrische Station in der Frankenberger Kreisklinik wird bereits im Spätherbst dieses Jahres eröffnet.

Erst seitdem die Verhandlungen mit dem Korbacher Stadtkrankenhaus nicht weitergeführt wurden, hatte das Kreiskrankenhaus einen geeigneten Partner gesucht und jetzt – rund fünf Wochen später – gefunden. „Die Vertragsverhandlungen mit den Kollegen aus dem Nachbarlandkreis Marburg-Biedenkopf  sind konstruktiv und zügig vonstattengegangen, sodass wir uns über die wesentlichen Vertragspunkte schnell einig waren“, sagt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Ralf Schulz.

Die Umbaumaßnahmen sind in vollem Gange und liegen im Zeit- und Kostenplan. „Wir haben bereits vor Monaten begonnen, die Kollegen fachlich intensiv fortzubilden, die auf dieser neuen Station eingesetzt werden sollen“, so Schulz weiter. „In den nächsten Wochen werden wir noch zusätzliches Pflege- und therapeutisches Personal einstellen. Dann haben wir zum Starttermin die optimalen baulichen und personellen Voraussetzungen, um sofort einen hohen Qualitätsstandard bieten zu können.“

Ursprünglich war geplant, in der Kreisklinik Frankenberg eine Außenstelle der geriatrischen Abteilung des Stadtkrankenhauses Korbach einzurichten. Hintergrund ist der Hessische Krankenhausplan. Dort ist geregelt ist, dass in jedem Landkreis in Hessen nur eine geriatrische Hauptabteilung ansässig sein soll – die jedoch kleinere Abteilungen in anderen Kliniken betreiben darf. „Dass wir hier nun mit Wehrda anstatt mit Korbach zusammenarbeiten, bedingt aber keine grundsätzliche Abkehr von den Kooperationen der beiden Häuser in Waldeck-Frankenberg“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende des Kreiskrankenhauses und Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Es bleibt bei der guten Zusammenarbeit mit der Korbacher Klinik wie zum Beispiel im Bereich der Gerätesterilisation.“ (nh)

Quelle: HNA

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