Kasseler Klinik für Frauenheilkunde: Erstes Baby nach dem Umzug

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Patricia van der Werf hat als erste im Zentrum für Frauen- und Kindermedizin des Klinikum Kassel entbunden. Hebamme Ellen Lafrenz gratuliert ihr zur Geburt ihrer Tochter Emma.

Sie heißt Emma, wiegt 3435 Gramm, ist 51 Zentimeter groß und das erste Baby, das im neuen Zentrum für Frauen- und Kindermedizin am Klinikum Kassel geboren wurde. „Damit haben wir gar nicht gerechnet“, sagt die glückliche Mutter Patricia van der Werf aus Kassel.

Van der Werf sei zwar gestern Vormittag als erste im Kreißsaal des Neubaus aufgenommen worden, habe aber mitbekommen, dass noch andere Schwangere zur Geburt kamen. Den Nachmittag verbrachte die 28-Jährige in einem vorbereitenden Raum, in dem sie zur Entspannung badete.

Familie van der Werf war überrascht, dass sie vom Umzug wenig hörte. „Mein Mann sagte, es müsste sich schon jemand direkt vor der Tür laut unterhalten, dass man etwas mitbekäme“, erzählt die junge Mutter. Gegen Abend ging die Geburt dann richtig los, um 22.38 Uhr kam Emma auf die Welt. Ihr großer Bruder Liam ist vor zwei Jahren auch im Klinikum geboren. Patricia van der Werf freut sich, diesmal im neuen Haus untergebracht zu sein. „Es gefällt mir gut“, sagt sie. Vor allem die Zimmerausstattung mit den eigenen Badezimmern sei schön.

Umzug nach mehr als 60 Jahren

Nach über sechzig Jahren im historischen Gebäude (Haus 5) hat am Montag der Umzug der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikum Kassel begonnen. Als erster Bereich wechselte der Kreißsaal und die dazugehörige Station am Montag in den modernen Bau des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin (Haus F). Seitdem werden Schwangere im neuen Gebäude aufgenommen.

„Wir freuen uns sehr auf die neuen Räume“, sagt Prof. Dr. Thomas Dimpfl, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Die Kreißsäle sind sehr ansprechend gestaltet. Ich denke, die Frauen werden sich hier wohl fühlen. Wichtiger ist aus meiner Sicht jedoch die noch bessere medizinische Situation. Die Kreißsäle und der OP für Notkaiserschnitte liegen direkt neben der Frühgeborenenintensivstation. Unser Perinatalzentrum findet damit optimale Bedingungen vor.“

Im Laufe der Woche ziehen außerdem die Bettenstationen der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in das oberste Stockwerk des neuen Gebäudes. Die gynäkologische Ambulanz bezieht am Montag, 19. Dezember, abschließend das unterste Stockwerk des neuen Zentrums.

Quelle: HNA

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