Gemeinsam Sorge tragen – Palliative-Care Fortbildung am Kreiskrankenhaus Frankenberg

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Mehr als 50 Gäste besuchten die Fortbildungsveranstaltung „Palliative-Care- Gemeinsam Sorge tragen“, organisiert von Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege am Kreiskrankenhaus.

Anlass für die Auszubildenden des Schulzentrums für Pflegeberufe sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen war eine Studienfahrt zum Fachkongress nach Münster/Westfalen im Juni des Jahres.

Dort hatten namenhafte Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven über Palliative-Care eindrucksvoll berichtet und schnell reifte die Idee, die Fortbildung in der eigenen Einrichtung in Frankenberg weiterzugeben. Die Auszubildenden haben fünf Vorträge ausgewählt, aufgearbeitet und in der Fortbildung vorgestellt. Themen waren unter anderem: „Vorrang für den Patientenwillen – und wie wir das rechtlich gesichert und ethisch verantwortbar begleiten können“, Transkulturelle Pflege am Lebensende“, „Palliative Schmerztherapie“, Selbstbestimmtes Sterben durch freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit“, Pflegerische Symptomlinderung, ein Teil des Ganzen“. Über die zur Verfügung gestellten Unterrichtsstunden hinaus, fand ein Großteil der Vorbereitung in der Freizeit statt. Eingeladen wurden Vertreter von Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege im Landkreis und darüber hinaus.

„Es war das erste Mal, dass Auszubildende eine Fortbildung gestaltet haben, besonders auch mit der gewonnenen Erfahrung vor einer großen Menschenmenge referieren zu können. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, denn die ganzheitliche Betreuung von Schwerkranken und sterbenden Menschen erfordert von allen Beteiligten die Bereitschaft dazuzulernen und Wissen auszutauschen“, sagte die Lehrerin für Pflegeberufe am Schulzentrum für Pflegeberufe Monika Mootz.

Quelle: HNA

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