Stress hinterlässt Spuren im Kopf: Hilfe durch gezielte Interventionen

Das Gedächtnis des Körpers

Stress, Stress-Spuren oder Stress-Imprints können im Kopf aus den unterschiedlichen Situationen heraus entstehen und unerwünschte Folgen haben. Werden Stresserfahrungen nur unzureichend verarbeitet, entwickelt das Gehirn Strategien, die zukünftig vor solchen Erfahrungen schützen sollen. Blockaden, Ängste und Verhaltensweisen, die man als hinderliche Einschränkungen des Lebens wahrnimmt, können so aus emotional belastenden Erlebnissen entstehen.

„Das Gehirn arbeitet jedoch nicht nur mit psychischen Stresssituationen, sondern auch mit körperlichen“, erklärt Vicky Helms, Coach für Spitzenleistungen in Kassel. Verletzung, Krankheit und manche ärztliche Behandlung bedeuten Stress. Da sind Schmerzen, aber ebenso starke Gefühle durch kurzen Schock, Ängste, Hilflosigkeit und Gedanken an mögliche Folgen. Diese Verbindung aus Körperwahrnehmungen und Gefühlen kann laut Vicky Helms bei unvollständiger Verarbeitung ebenso zu einem Stress-Imprint werden.

Die Folgen: Blockaden im Bewegungsablauf, Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, Angst vor Arztbesuchen und Behandlungen sowie unerwünschte Verhaltensmuster. „Der Körper ist längst geheilt, die Psyche jedoch nicht“, erläutert Vicky Helms. Auflösen lassen sich die Stress-Spuren mit gezielten Interventionen: punktgenaue Maßnahmen und mentale Prozesse. Die auslösende Situation wird nachträglich bearbeitet, die dazugehörigen Wahrnehmungen und Emotionen werden verarbeitet, Blockaden und Ängste verschwinden.

Zwei effektive Konzepte: wingwave und NLP

Mit wingwave und NLP (Neurolinguistisches Programmieren) stehen zwei hocheffektive Konzepte aus dem Bereich des Coachings zur Verfügung, um genau dies erreichen zu können. „Die wingwave-Methode beinhaltet auch die Möglichkeit, Stressauslöser oder zugrunde liegende Stresserlebnisse genau aufzuspüren, wenn keine bewusste Erinnerung möglich ist, und fungiert im Verarbeitungsprozess als Wegweiser“, erklärt Vicky Helms, die der einzige wingwave-Coach in der Region ist. Grundlage dieser Methoden ist die Funktionsweise des Gehirns und beim wingwave zudem der natürliche Verarbeitungsprozess, der beim nächtlichen Träumen zur Verfügung steht.

Auch akuter Stress lässt sich mit diesen Methoden entschärfen. Denn nicht selten gilt genauso der umgekehrte Weg: Psychische Belastung führt zu körperlichen Beschwerden. Länger anhaltender Stress schwächt das Immunsystem. Ein frühzeitiges Auflösen dieser Belastungen kann vor Erschöpfungszuständen, die bis hin zum Burn-out führen können, schützen. (nh)

Quelle: HNA

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